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Versicherung

Man soll keinen Statistiken glauben - oder doch?

Wenn es darum geht, für die eigene Familie finanzielle Risiken auszuschließen, ist ein genauer Blick auf empirische Erhebungen hilfreich.

Die Entscheidung, ob und in welcher Höhe eine Risikolebensversicherung abgeschlossen wird oder nicht, sollte zwar nicht ausschließlich auf Daten und Fakten sowie auf Diagramme stützen - der Wert, dass allein im Jahr 2010 mehr als 15 Prozent der verstorbenen Männer und Frauen in Deutschland jünger als 65 Jahre alt waren, gibt allerdings zu denken. Noch größere Bedeutung gewinnt diese Statistik, wenn man erst vor Kurzem eine Familie gegründet hat.

Eine Lebensversicherung, die einzig und allein im Todesfall des Versicherungsnehmers zahlt, ist wesentlich preisgünstiger als ein kapitalbildender Vertrag. Denn die gleiche Erhebung, die den Versicherten im Einzelfall beunruhigt, liegt auch den Assekuranzen vor. Diese gehen davon aus, dass sie innerhalb des Vertragszeitraumes keine Zahlung leisten müssen. Wer allerdings ausschließen möchte, dass die Familie im Falle des eigenen Todes vor einem riesigen Schuldenberg steht, der sollte sich näher mit dem Thema Risikolebensversicherung beschäftigen. Vor allem für junge Familien, die sich an eine langfristige Immobilienfinanzierung gebunden haben, bedeutet der Ausfall des Hauptverdieners oftmals den finanziellen Ruin. Sollten die Raten für Tilgung und Zinsen des Eigenheims nicht mehr gezahlt werden, machen die Geldgeber von Ihrem Recht gebrauch das Haus zu verkaufen, um so an Ihr Geld zu kommen. Der, bei einer solchen Zwangsversteigerung erzielte Verkaufspreis, reicht in den meisten Fällen nicht aus, um alle Schulden zu tilgen. Die Hinterbliebenen zahlen oftmals noch lange Jahre für eine Immobilie, die Ihnen niemals gehören wird.

Mit dem Abschluss einer Risikolebensversicherung ist es möglich, diese finanziellen Nöte von den Angehörigen fernzuhalten.

Kosten und Leistungen der unterschiedlichen Tarifmodelle

Ein einfacher Vertrag sichert den Todesfall des Versicherungsnehmers ab. Sollte die versicherte Person innerhalb der Laufzeit sterben, wird die vereinbarte Summe direkt an die Angehörigen oder die im Vertrag genannten Begünstigten ausgezahlt. Die Ablösung von Krediten für das eigene Heim ist jedoch nur eine denkbare Nutzung. Es ist ebenso vorstellbar, die Versicherungssumme zu erhöhen. So vermögen die Hinterbliebenen zunächst ohne wirtschaftlichen Druck den weiteren Alltag bestreiten. Dies kann bedeutungsvoll werden, wenn in der Familie kleine Kinder sind, die der täglichen Aufsicht und Aufmerksamkeit bedürfen und man als Hinterbliebener noch nicht arbeiten kann.

Je höher die Versicherungssumme, desto kostspieliger ist die Versicherung. Diese Faustregel gilt. Wer sich allerdings schon in jungen Jahren für einen Vertrag entscheidet, hat den Vorteil in den Genuss vergleichsweise günstiger Beiträge zu kommen. Speziell in der Anfangsphase einer Baufinanzierung sind die monatlichen Verpflichtungen hoch und eine angepasste Versicherungssumme kostet zwar mehr, gibt aber desgleichen ein höheres Sicherheitsgefühl. Ebenfalls Zusatzleistungen wie die Absicherung einer Berufsunfähigkeit schlagen deutlich zu Buche. Nichtsdestotrotz lohnt es sich immer, die Assekuranzen und deren Angebote zu vergleichen. Das Internetportal www.check24.de bietet die Handhabe Tarife und Leistungsspektren der Offerten abzugleichen. Die Preisunterschiede bei gleichen Vertraginhalten und Merkmalen sind oftmals signifikant. Ein junger und gesunder Mensch kann bei einer Versicherungssumme von 150.000 Euro bis zu 400 Euro im Jahr sparen.

(Redaktion)


 


 

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