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Linkbuilding

5 Tipps für erfolgreiches Linkbuilding

Der Aufbau einer Website teilt sich generell in Inhalte, die direkt auf der Seite zu finden sind und in äußere Faktoren auf. Man spricht hier auch von Onpage und Offpage. Neben den Inhalten direkt auf der Webseite, ist für den Offpage-Bereich besonders das Linkbuilding wichtig. Für Suchmaschinen sieht eine Seite wesentlich attraktiver aus, wenn qualitative Links auf sie zeigen. Sie wird dementsprechend auch besser ranken. Der Aufbau eines Geflechts aus Links, die das Ranking verbessern, stellt daher einen wichtigen Teil im Aufbauprozess einer Webseite dar. Fünf Tipps für gutes Linkbuilding finden Sie hier.

Tipp 1: Einzigartige Inhalte

Die besten Backlinks und die mit der höchsten Qualität sind solche, die freiwillig von anderen Seiten gesetzt werden, weil die Inhalte relevant und interessant sind. Für Suchmaschinen am wertvollsten sind hier vor allem jene Links, die von Seiten stammen, welche nicht unter dem Verdacht stehen Links zu verkaufen – renommierte Online-Zeitungen etwa.

Um diese besonders wertvollen Backlinks zu bekommen, spricht man oft von „Linkbaiting“, ein Begriff der am eigentlichen Erhalt dieser Links jedoch etwas vorbeigeht. Denn solche Links zieht eine Seite meist nur dann an, wenn sie gar nicht zum Zweck des Linkbuildings geschrieben wurde - von absichtlichem „Baiting“ („Ködern“) kann also oft keine Rede sein. Gute Texte und Inhalte, die qualitative Links dieser Art anziehen, entstehen meist, weil sich jemand mit großem Rechercheaufwand und Zeit mit dem Thema befasst und dazu etwas geschrieben hat – oft aus persönlichem Interesse und aus Freude am Thema. Das lässt sich absichtlich nur schwer replizieren, sollte aber in jedem Fall versucht werden. Stehen Sie ganz besonders in einer Thematik und haben das Gefühl etwas dazu beitragen zu können, dann sollten Sie in jedem Fall versuchen, solch einen Text zu schreiben. Eine Seite ist eben immer dann für andere Menschen am interessantesten, wenn sie wirklich etwas zu vermitteln hat, nicht wenn sie sich krampfhaft bemüht Klicks zu generieren.

Die meisten Seiten müssen sich allerdings mit minderwertigeren Links begnügen, die jedoch einfacher zu reproduzieren sind.

Tipp 2: Linkbuilding durch Social Bookmarks

Da hochwertige Links nur selten zu bekommen sind und Links auch dann auf Suchmaschinen am besten wirken, wenn sie organisch gewachsen sind, sollte man als erste Anlaufstelle, Social Bookmarking verwenden. Ist eine Seite neu, sind Social-Bookmark-Verzeichnisse eine einfache Art die ersten Links unterzubringen. Sie sind zudem auch leicht automatisierbar, wodurch sich der Arbeitsaufwand stark verringert. Auf entsprechenden Social Bookmark Seiten wird ein Account eingerichtet und die Seite dort als „Lesezeichen“ abgelegt, welches auch für andere Nutzer sichtbar ist. Sie müssen nicht freigeschaltet werden und man behält als Nutzer die volle Kontrolle über diese Links.

Der nächste Schritt sind dann Social-Media-Seiten, wie Facebook, Twitter und Co, die zum Teilen von News verwendet werden können und dabei ebenfalls dem Linkbuilding dienen. Hier liegt es in der Hand des Betreibers diese interessant genug zu gestalten, um Klicks zu erzeugen.

Tipp 3: Freeblogs und Homepages anlegen

Eine effektive Methode des Linkbuildings sind die sogenannten Freeblogs sowie Homepages. Ein Freeblog kann bei einem Anbieter angelegt werden, der kostenlosen Webspace für einen Blog zur Verfügung stellt. Hier kann man dann eigene Beiträge veröffentlichen und darin Backlinks unterbringen. Der Vorteil daran ist die hundertprozentige Kontrolle über die Inhalte, nachteilig ist allerdings der doch recht große Aufwand. Wie die Qualität der so entstandenen Links von Suchmaschinen eingeschätzt wird, hängt wesentlich vom Inhalt ab. Da manche Freeblogs sich durch Werbung finanzieren, kann es dadurch auch zu einer Minderung der Linkqualität kommen, dies sollte man bedenken.

Ähnliches gilt für kostenlose Homepages, auch Freepages genannt. Beide erlauben volle Kontrolle über die Inhalte, was bei externen, durch Dritte gesetzte, Links nicht der Fall wäre.

Tipp 4: Webkataloge

Webkataloge waren in den Anfängen des Internets oft die einzigen Möglichkeiten für User eine Internetseite überhaupt zu finden. Denn Suchmaschinen waren noch nicht ausgereift genug und alles befand sich noch in der Entwicklung. Webkataloge sind im Prinzip heute nicht mehr zum Suchen für Nutzer interessant, aber trotzdem noch in großer Zahl vorhanden. Im SEO-Bereich sind Webverzeichnisse für das Linkbuilding noch immer überraschend nützlich, weil eine Webseite dort zusammen mit einem Backlink eingetragen werden kann. Bekannte Webkataloge sind zum Beispiel Sharelook und Bellnet.

Tipp 5: Artikelverzeichnisse

Eine weitere Möglichkeit Links zu erhalten sind Artikelverzeichnisse, auch wenn diese in den letzten Jahren etwas an Attraktivität verloren haben. Für einen Artikel, den man dort schreibt, erhält man im Schnitt zwei Backlinks als Belohnung. Viele solcher Artikelverzeichnisse erfordern eine Registrierung, manche jedoch nicht. Auch hier ist hervorzuheben, dass die Kontrolle über den Inhalt recht groß ist, Anzahl und Art der Links kann selbstständig bestimmt werden.

(Christian Weis)


 


 

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