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Lufthansa-Aktie leidet unter aktuellem Sparprogramm

Die Börsenwerte des deutschen Fluganbieters Lufthansa befinden sich angesichts des aktuellen Sparprogrammes im Fall.

Knapp drei Prozent hat die Aktie von Europas größter Fluglinie am Morgen an der Börse verloren. Damit reagierte der Markt auf das jüngst angekündigte strikte Sparprogramm des Unternehmens. Dieses soll die Deutsche Lufthansa AG zwar längerfristig wieder in die Gewinnzone bringen, führt aber zunächst erst einmal zu hohen Sanierungskosten und verstärktem Stellenabbau. Der operative Gewinn schrumpfte dabei um 69 Prozent auf 72 Millionen Euro. In der ersten Hälfte des Jahres 2013 stand das Unternehmen dabei kontinuierlich in den roten Zahlen. Ende Juni betrug das Minus immer noch und 240 Millionen Euro.

Drang zur Innovation bedingt Stellenabbau

Zur Lufthansa-Gruppe gehören auch die Ableger Germanwings, Swiss und Austrian Airlines. Allerdings hat Lufthansa aktuell das Problem, dass das Passagiergeschäft wenig bis keinen Umsatz bringt. Es sind vor allem die Tochterunternehmen Lufthansa Technik, Lufthansa Cargo sowie der Bordverpflegungs-Ableger LSG Sky Chefs, welche Gewinne einfahren konnten. Hauptkonkurrenz für die Lufthansa stellen im europäischen Sektor Billigflieger wie Ryanair oder Easyjet dar und auch international sind Unternehmen wie Emirates inzwischen günstiger. Mit einem umfassenden Strukturprogramm namens „Source“ will sich die Firma auf die Anforderungen der Zukunft einstellen. Dies beinhaltet allerdings auch die Streichung von 3.500 Stellen im Verwaltungsbereich zur Refinanzierung der Investitionen.

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(FN)


 


 

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