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Massiver Stellenabbau

Spanische Airline Iberia kämpft ums Überleben

Iberia hat einen harten Sparkurs eingelegt und streicht insgesamt 4500 Stellen, um im Marktgeschehen bleiben zu können. Gleichzeitig sollen viele Verbindungen wegfallen, die keine großen Gewinne mehr erzielen.

Der aktuelle Sparplan ist bis Ende 2013 ausgefertigt und zieht einen massiven Stellenabbau mit sich. Unternehmenschef Rafael Sánchez-Lozano bestätigte, dass Iberia derzeit ums reine Überleben kämpfe. Würden keine Sparmaßnahmen getroffen werden, müssten 15.500 Beschäftigte um ihren Job bangen. Jetzt sind die Gewerkschaften an der Reihe, diesem Vorhaben bis Ende Januar zuzustimmen und damit das Unternehmen zu retten. Nur mit diesen harten Einschnitten könne die Airline noch weiter wirtschaften.

Verluste ziehen weite Kreise

Der Konzern Iberia leidet stark unter der Krise in Spanien und der Eurozone. Allerdings habe das Unternehmen ebenso mit Problemen zu kämpfen, die lange in der Vergangenheit entstanden sind und nichts mit der derzeitigen Wirtschaftslage zu tun haben. Jeden Tag fährt die Airline derzeit einen Verlust von 1,7 Millionen Euro ein.

Der Wegfall bestehender Verbindungen wird auch Deutschland treffen. Ab dem 9. Januar wird es beispielsweise die Strecke Berlin-Madrid nicht mehr geben. Mit der Streichung vieler Routen benötigt das Unternehmen gleichzeitig auch weniger Maschinen. Um ganze 25 Flugzeuge soll die Flotte geschmälert werden. Die Fluggesellschaft gehört wie auch Britisch Airways zum Konzern IAG. Hier machen sich die Verluste der Ibera stark bemerkbar. Die Gruppe habe im dritten Quartal nur 202 Millionen Euro Gewinn gemacht und damit ganze 24 Prozent eingebüßt. Damit wird bereits Ende September ein Minus von 39 Millionen Euro verzeichnet.

(Christian Weis)


 


 

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