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A20

IHK Nord fordert politischen Rückhalt für A20

Die IHK Nord fordert mehr politischen Rückhalt für den Bau der A20, die durch Schleswig-Holstein und Niedersachsen weitergeführt werden soll. Die neue Kieler Regierungskoalition hatte sich jüngst auf die Eckpunkte ihrer Verkehrspolitik verständigt.

Demnach soll die Küstenautobahn bis 2017 lediglich von Bad Segeberg bis zur A7 weitergeführt werden. Damit wird erstmals ein Projekt der sogenannten Ahrensburger Liste aus landespolitischen Gründen zurückgestellt.
Klaus-Hinrich Vater, Vorsitzender der IHK Nord, erklärt: „Die A20 ist eines der wichtigsten Verkehrsvorhaben in Norddeutschland. Maßnahmen dieser Größenordnung können nicht in einzelnen Legislaturperioden geplant und umgesetzt werden. Die Entscheidung ist ein Rückschritt für die Zusammenarbeit der Länder im Norden und ein herber Schlag für die Interessen der norddeutschen Wirtschaft.“
Auch für Europa sei die Küstenautobahn von großer Bedeutung, da sie Skandinavien und Osteuropa mit den Wirtschaftszentren im Westen verbindet, so der IHK Nord-Vorsitzende. Noch in diesem Jahr soll der Planfeststellungsbeschluss für die feste Elbquerung vorliegen. „Damit wäre die Voraussetzung für eine schnelle Realisierung der A20 gegeben, wenn die Politik sich klar zu dem Projekt bekennt“, so Vater.
Die IHK Nord erwartet von der neuen Regierung in Schleswig-Holstein, nicht von der Ahrensburger Liste abzuweichen und den Koalitionsvertrag vor seiner Verabschiedung durch die Landesparteitage am 9. Juni entsprechend zu ändern.
Ahrensburger Liste:
Im September 2008 einigten sich die fünf norddeutschen Bundesländer in Ahrensburg auf eine Liste vordringlich zu realisierender Verkehrsprojekte. Sie umfasst insgesamt 24 Neu- und Ausbaumaßnahmen in Norddeutschland.
Die IHK Nord ist ein Zusammenschluss 13 norddeutscher Industrie- und Handelskammern aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Sie vertreten knapp 700.000 Unternehmen in Norddeutschland und stützen sich auf rund 20.000 ehrenamtlich engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer. Arbeitsschwerpunkte sind die Hafenwirtschaft, die maritime Technologie, die Verkehrsinfrastruktur, die Touris-muswirtschaft und die Industrie. www.ihk-nord.de

(Redaktion)


 


 

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