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Arbeitsmarkt

Private Arbeitsvermittler stellen Vermittlungsergebnisse 2011 vor

Änderungen beim Vermittlungsgutschein ab April 2012

Wie der Vorsitzende des Landesverbandes M-V des Rings der Arbeitsvermittler e.V., Dirk Wanka, am heutigen Tag bekannt gab, wurden kürzlich die aktuellen Vermittlungsergebnisse der privaten Arbeitsvermittler für das Jahr 2011 veröffentlicht.

In Mecklenburg-Vorpommern haben private Vermittler im Jahr 2011 insgesamt 2661 Menschen mit Hilfe des arbeitsmarktpolitischen Instrumentes Vermittlungsgutschein in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse auf dem ersten Arbeitsmarkt vermittelt (Quelle: Bundesagentur für Arbeit).

Die Mitglieder des Landesverbandes M-V des Rings der Arbeitsvermittler e.V. sind an diesem Ergebnis mit über 1296 Vermittlungen beteiligt.

„Das sind fast die Hälfte aller in ganz M-V eingelösten Vermittlungsgutscheine und damit anteilig deutlich mehr als im Vorjahr – ein hervorragendes Zeugnis der effektiven Vermittlungstätigkeit unserer Mitgliedsunternehmen" sagte der Landesvorsitzende Dirk Wanka nicht ohne Stolz. Hinzu kommen fast 600 weitere Vermittlungen, die ohne Vermittlungsgutschein realisiert wurden – auch hier eine deutliche Steigerung von über 20% gegenüber dem Vorjahr.
Weit über die Hälfte aller vermittelten Personen entfallen dabei auf Empfänger von ALG II.

Weiterhin wurde bekannt gegeben, dass sich auch die Quote des Verbleibens in Beschäftigung gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert hat. Etwa 55% aller Arbeitsuchenden, die mit Hilfe eines der Verbandsmitglieder wieder einen festen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt finden konnten, übten die vermittelte Beschäftigung mindestens ein halbes Jahr oder länger aus.

„Auch den Vergleich mit den Vermittlungszahlen der staatlichen Arbeitsvermittler bei den Arbeitsagenturen und Jobcentern brauchen wir nicht scheuen." sagte Dirk Wanka und verwies dabei auf die von der Bundesagentur für Arbeit herausgegebene Vermittlungsstatistik. Hiernach wurden im Jahr 2011 durch die staatlichen Vermittler insgesamt 14.120 Personen in M-V durch Auswahl und Vorschlag auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt. Demnach ist festzustellen, dass knapp 15% aller im Jahr 2011 vermittelten Beschäftigungsverhältnisse auf die Tätigkeit der privaten Arbeitsvermittler zurückzuführen ist.

Diese Zahlen machen deutlich, dass private Vermittler in Deutschland für eine erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik nicht mehr wegzudenken sind. Dies erkannte auch der Gesetzgeber und hat nach jahrelangem Zögern nun endlich entschieden, den Vermittlungsgutschein als hochwirksames arbeitsmarktpolitisches Instrument im Sozialgesetzbuch festzuschreiben. Mit den privaten Arbeitsvermittlern hat sich in den zurückliegenden Jahren eine vollkommen neue Branche entwickelt, die die staatlichen Vermittler bei der Erfüllung ihres schwierigen Vermittlungsauftrages unterstützt und nicht unwesentlich zu einer Senkung der Arbeitslosigkeit in Deutschland beiträgt.

„Schließlich kostet private Arbeitsvermittlung die öffentliche Hand kein Geld, sondern spart im Gegenteil Unsummen an Leistungszahlungen für Arbeitsuchende ein. Alle privaten Vermittler arbeiten auf eigenes wirtschaftliches Risiko und erhalten durch Auszahlung eines Vermittlungsgutscheines erst nach mehreren Wochen ein reines Erfolgshonorar. Zum Zeitpunkt dieser Honorarzahlung ist dessen Höhe durch nicht mehr benötigte Arbeitslosengeldzahlungen aufgrund erfolgreicher Vermittlung bereits mehr als eingespart" informierte Wanka.

Ab dem 01.April 2012 wird sich rund um das Instrument „Vermittlungsgutschein" einiges ändern, was insbesondere für alle Leistungsbezieher und Arbeitsuchenden von Bedeutung ist. So werden Anspruchsberechtigungen erweitert, Fristen verlängert und neue Varianten des dann als „Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheines" (AVGS) bezeichneten Instrumentes eingeführt. Daher rät der Vorsitzende des RdA-Landesverbandes M-V allen Personen, die auf der Suche nach Arbeit sind, sich bei einem der zuständigen Leistungsträger um eine Beantragung eines AVGS zu bemühen, und zwar unabhängig davon, ob bisher ein Leistungsanspruch bestand oder nicht und auch unabhängig davon, ob Arbeitslosigkeit bereits vorliegt oder sich gerade erst abzeichnet (z.B. für gekündigte Arbeitnehmer oder Azubis, Studenten oder Soldaten kurz vor Beginn einer noch nicht feststehenden Beschäftigung.

Über weitere Einzelheiten der gesetzlichen Neuerungen zum Stichtag 01. April 2012 wird der Ring der Arbeitsvermittler in Kürze informieren. Interessenten können sich aber auch bei den einzelnen Mitgliedsunternehmen des Landesverbandes, die sie unter www.rda-mv.de finden, kundig machen.

Quelle: V.i.S.d.P. Dirk Wanka

(Redaktion)


 


 

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