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Ausbildung

Backhaus: Beste Chancen für Ausbildung in der Agrar- und Hauswirtschaft

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus besuchte auf der MeLa in Mühlengeez die Show der Auszubildenden.

Dabei präsentieren Auszubildende aus Mecklenburg-Vorpommern die 14 Berufe, die in der Agrar- und Hauswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern derzeit angeboten werden.

 Angesichts des wachsenden Fachkräftebedarfs auch in der Agrar- und Hauswirtschaft wirbt der Minister auf der MeLa für eine Ausbildung in diesen Bereichen. So steht auch die Präsentation des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in der Halle 1 auf der MeLa ganz im Zeichen der "Ausbildung und Nachwuchsgewinnung" "Wir haben unseren Stand optisch komplett neu gestaltet und aufgepeppt. Ich bin überzeugt, dass wir damit tatsächlich junge Menschen erreichen werden", so der Minister. Eine neue Broschüre, die ebenfalls am Stand erhältlich ist informiert über Berufe, Ausbildungsinhalte und Einsatzmöglichkeiten.

"Zum Lehrjahresbeginn am 1. September haben wir im Bereich der Land- und Hauswirtschaft insgesamt 172 Berufsausbildungsverträge registriert: gegenüber dem Vorjahr ist das erneut ein Minus von 34 Verträgen bzw. 16,5%. Im Vergleich zum Jahr 2007 ist das sogar ein Rückgang von 77 %. Die Zahl der  Schulabsolventen ist im gleichen Zeitraum um ca. 50% gesunken. Das heißt, die Agrar- und Hauswirtschaft ist vom demografischen Wandel überproportional betroffen, was sich am künftigen Fachkräftemangel in den gründen Berufen besonders widerspiegeln wird", betont Minister Dr. Till Backhaus.

Als positiv wertet der Minister die Tatsache, dass in diesem  Jahr wieder eine eigene Klasse "Landwirt/in mit Fachhochschulreife" eröffnet werden kann. Das große Engagement des Bauernverbandes im Zusammenwirken mit dem Ministerium habe sich gelohnt.

Während sich die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Bereich der Milchwirtschaft die leicht erhöhte, wurde beim Beruf  "Fachkraft Agrarservice" ein leichter Rückgang registriert.

"In der Hauswirtschaft ist es trotz des großen Engagements der Jobstarter-Projekte in Rostock und Schwerin nicht gelungen, noch mehr betriebliche Ausbildungsplätze zu entwickeln. Dies muss weiterhin oberstes Ziel sein, um die Ausbildung in der Hauswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ermöglichen zu können", so der Minister.

Insgesamt werden ca. 1.500 junge Menschen in den Berufen der Agrar- und Hauswirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern  ausgebildet.

"Es ist festzustellen, dass trotz des Rückgangs an Schulabgängern das Engagement der Ausbildungsbetriebe für die Berufsausbildung nach wie vor groß ist. Fehlende Grundvoraussetzungen der Schulabgänger sind allerdings nach wie vor eine wesentliche Ursache für Absagen" , unterstrich der Minister.

"Die Berufsfrühorientierung in den allgemein bildenden Schulen zählt deshalb für mich zu den wichtigsten Aufgaben und Aktivitäten der Verbände und der Unternehmen in den Regionen. Die Kooperation Schule – Wirtschaft muss zur  Ausgestaltung einer lebensnahen schulischen Ausbildung beitragen.  Denn: Berufsbildung fängt schon in der Schule an!"

(Redaktion)


 


 

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