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Benachteiligte Jugendliche in die Ausbildung führen

Bundesrat ruft Vermittlungsausschuss an

Der Bundesrat setzt sich für den Erhalt der Produktionsschulen für die Eingliederung von Schulabbrechern ein. "Auf Antrag Mecklenburg-Vorpommerns hat der Bundesrat die Einberufung des Vermittlungsausschusses verlangt", sagte Wirtschaftsminister Jürgen Seidel am Freitag nach der Sitzung in Berlin. "Die sogenannten Produktionsschulen haben sich als erfolgreiches Projekt zur Eingliederung benachteiligter junger Menschen bewährt und dürfen nicht Kürzungsmaßnahmen der Bundesagentur zum Opfer fallen." 

"Wir können es uns nicht leisten, junge Menschen ohne qualifizierten Schulabschluss in ein Wirtschaftssystem zu entlassen, das immer höhere Anforderungen an seine Fachkräfte stellt", sagte Seidel. Das Land hat für die Finanzierung von Produktionsschulen und Jugendwerkstätten bisher aus dem Europäischen Sozialfonds 8,5 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, 30 Prozent der Kosten wurden durch öffentliche Träger der Jugendhilfe übernommen. Im Rahmen der Verabschiedung des Gesetzes zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt befürchten die Länder nun Kürzungen der Bundesagentur.   

An diesen Einrichtungen der Jugendberufshilfe werden Schulverweigerer und junge Leute mit Vermittlungshemmnissen individuell betreut und auf einen Abschluss und eine Ausbildung vorbereitet. Mit der teilweisen Verlagerung des Unterrichts in die Praxis wird die Motivation der Absolventen zum Lernen und zur Vorbereitung auf das spätere Berufsleben erhöht.

(Redaktion)


 


 

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