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„Schweriner Bauklön“ mit Bauunternehmern und Politikern

Zum traditionellen „Schweriner Bauklön“ lud der Bauverband Mecklenburg-Vorpommern e. V. Gäste und Partner aus der Bauwirtschaft, der Politik und der Verwaltung ein.

Der Präsident des Bauverbandes Mecklenburg-Vorpommern e. V., Herr Prof. Dr.-Ing. Carl Thümecke, begrüßte dazu auch den Chef der Staatskanzlei, Herrn Staatssekretär Christian Pegel.

Auf die wirtschaftliche Situation der Bauwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern eingehend, betonte der Präsident, dass die positive Halbjahresumsatzentwicklung mit insgesamt 15,2 Prozent Steigerung gegenüber dem Vorjahr zwar positiv zu bewerten sei, aber im Wesentlichen durch den enormen Zuwachs im Wohnungsbau mit über 45 Prozent getragen werde.

Im öffentlichen Bau ist zu verzeichnen, dass ein kontinuierlicher Rückgang der Investitionen in allen Bereichen zu Buche steht.

Vor dem Hintergrund, dass die Baugenehmigungen im Wohnungsbau zurückgehen und die Auftragseingänge in allen Bausparten ebenfalls rückläufig sind, mahnt der Bauverband die öffentliche Hand an, endlich dafür zu sorgen, dass Investitionen auf den Weg gebracht werden.

Hierzu ist es dringend erforderlich, dass nach der Umstrukturierung in der Landesregierung die Arbeitsfähigkeit hergestellt wird, die Kreisgebietsreform so umgesetzt wird, dass die neuen Landkreise ebenfalls arbeitsfähig sind und die Funktionalreform dazu beiträgt, Einspareffekte zu erzielen. Des Weiteren muss sichergestellt werden, dass die Kommunen so mit Finanzmitteln ausgestattet werden, dass sie ihre Aufgaben erfüllen können.

Staatssekretär Pegel betonte, dass die Konjunkturprogramme von Bund und Land der Baubranche in den letzten Jahren wesentliche Impulse gegeben haben und Mecklenburg-Vorpommern auch deshalb im Vergleich zu anderen Bundesländern deutlich besser aus der Krise gekommen sei. Nach den Worten des Staatssekretärs kommt es jetzt darauf an, strukturschwächere Kommunen zu stärken, um weitere Investitionen zu ermöglichen. Deshalb stünde den Kommunen ein Kofinanzierungsfonds von 50 Mio. Euro zur Verfügung.

Insgesamt hat der „Schweriner Bauklön“ dazu beigetragen, das gegenseitige Verständnis zu erhöhen und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen.

(Redaktion)


 


 

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