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Ministerin Schwesig begrüßt Bundesratsentscheidung zu künstlicher Befruchtung

Paaren mit Kinderwunsch soll künftig wesentlich besser geholfen werden.

Gesundheitsministerin Manuela Schwesig hat am Freitag die Entscheidung des Bundesrats begrüßt, wonach die Bundesregierung aufgefordert wird, künftig Paare bei den Kosten für künstliche Befruchtungen deutlich zu entlasten.

"Kinderwunsch darf keine Kostenfrage sein", sagte die Ministerin. Mecklenburg-Vorpommern hatte einen entsprechenden Gesetzentwurf in der Länderkammer eingebracht. Demnach sollen die gesetzlichen Krankenkassen bei künstlichen Befruchtungen wie bisher einen Anteil von 50 Prozent übernehmen. Weitere 25 Prozent soll aber der Bund tragen. Die Betroffenen müssten demnach noch ein Viertel der Kosten bezahlen. Bislang mussten sie die Hälfte übernehmen.

Schwesig verwies darauf, dass die Zahl der Behandlungen, die durch die gesetzliche Krankenversicherung unterstützt wurden, spürbar gesunken sei. "Das ist ein Beleg dafür, dass sich Paare mit kleinem und mittlerem Einkommen die hohen Kosten nicht leisten können. Die Behandlungskosten betragen im Normalfall mehrere tausend Euro."

Die Ministerin forderte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder auf, schnell für eine Entlastung ungewollt kinderloser Paare zu sorgen. "Die entsprechenden Mittel für die Umsetzung in Höhe von 7 Millionen liegen beim Bund bereit. Frau Schröder muss jetzt handeln."

Quelle: Regierungsportal MV

(Redaktion)


 


 

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