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Neues Nachsorgepaket gegen Krebs vorgestellt

Der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe hat sich am Montag beim Besuch des CyberKnife Zentrums Norddeutschland in Güstrow über ein innovatives Projekt in der Krebsnachsorge informiert.

"Die Patienten sollen im Anschluss an eine spezielle Hochpräzisionsbestrahlung von Tumoren in Rehabilitationseinrichtungen oder in Hotels in Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise mit Hilfe von speziellen Trainingsprogrammen die Möglichkeit bekommen, ihre bisherige Lebensweise auf die neue Situation umzustellen. Mit dem Projekt können die medizinischen und strukturellen Voraussetzungen hierfür geschaffen werden", sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe vor Ort.

Das CyberKnife Zentrum Norddeutschland behandelt Krebserkrankungen mit einem speziell für die Radiochirurgie ausgerüsteten Roboter. Dieser zerstört submillimetergenau erkranktes Gewebe und verschont die anliegenden Organe. Das Verfahren ist eine medizintechnische und therapeutische Innovation für die schmerzfreie Tumorbehandlung. Da durch die in Güstrow angewandte Form der Therapie in der Regel keine Nebenwirkungen auftreten, sind durch die Krankenkassen keine unmittelbaren REHA-Behandlungen im Anschluss an die Behandlung vorgesehen. Aufgrund der Schwere der Erkrankung benötigen die mit Hilfe dieser Methode behandelten Patienten allerdings eine medizinische und soziale Nachbehandlung bzw. Betreuung. "Genau hier setzt das Projekt an. Wir haben bei uns im Land sowohl das medizinische und touristische als auch das wirtschaftliche Know-how. Dies gilt es noch besser zu vernetzen", so Glawe. Die medizinische Nachuntersuchung und Nachbetreuung der Patienten findet wiederum im CyberKnife Zentrum Norddeutschland in Güstrow statt. "Weiterhin soll das CyberKnife Zentrum mit Hilfe des Projektes zu einem europäischen Trainings- und Ausbildungszentrum ausgebaut werden", so Glawe weiter.

Das Projektvolumen beträgt rund 208.000 Euro. Der Wirtschaftsminister übergab für das Vorhaben einen Zuwendungsbescheid aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 150.000 Euro. "Das Projekt ist einer der Preisträger des Ideenwettbewerbs Gesundheitswirtschaft, jetzt wird die Idee in die Tat umgesetzt", sagte Glawe abschließend. Im jährlich durchgeführten Ideenwettbewerb Gesundheitswirtschaft wurden in diesem Jahr insgesamt acht Projekte für eine Förderung aus dem EFRE ausgewählt.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, MV

(Redaktion)


 


 

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