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Gesetz zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf nutzt nur Arbeitgebern und Versicherungen

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf bringt aus Sicht von Sozialministerin Manuela Schwesig den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Mecklenburg-Vorpommern wenig.

"Davon profitieren nur Arbeitgeber und Versicherungen", sagte die Ministerin heute in Schwerin zur Debatte im Bundestag. "Statt endlich die notwendige Pflegereform anzupacken, doktert die Bundesregierung nun mit ihrem Vorstoß zur Familienpflegezeit am Symptom herum und löst die Probleme nicht."

"Für die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ist das Gesetz völlig untauglich, denn es nutzt nur denjenigen, die einen sicheren Arbeitsplatz haben und es sich leisten könnten, vier Jahre lang auf ein Viertel ihres Einkommens zu verzichten." Profitieren würden die Arbeitgeber, die während der Pflegezeit die Differenz zwischen dem normalen Gehalt ihres Beschäftigten und dem während der Pflegezeit reduzierten Gehalt zinslos vom Bund erhalten. Diese Differenz muss der Arbeitnehmer nach der Pflegezeit, also wenn er wieder voll arbeitet, an den Arbeitgeber wieder zurückzahlen.

(Redaktion)


 


 

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