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86 Prozent bewerten Entwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern positiv

In den letzten Wochen hat die Landesregierung 1.000 repräsentativ ausgewählte Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung zur Entwicklung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, zum demografischen Wandel und zu landespolitischen Themen befragen lassen.

Heute stellten der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstituts tns Emnid Klaus-Peter Schöppner und Regierungssprecher Andreas Timm die Ergebnisse des Mecklenburg-Vorpommern-Monitors 2012 vor.

"Die Entwicklung des Landes wird nach wie vor sehr positiv bewertet", sagte Regierungssprecher Timm bei der Vorstellung der Zahlen auf der Landespressekonferenz. So hätten 86 Prozent der Befragten erklärt, dass sich Mecklenburg-Vorpommern seit Gründung des Landes "eher gut" oder sogar "sehr gut" entwickelt hat. Dies seien nur etwas weniger als bei der letzten Umfrage zum 20-jährigen Jubiläum des Landes.

Positiv wird die Entwicklung vor allem im Tourismus, beim Erscheinungsbild der Städte und Dörfer und in der Umwelt eingeschätzt. Defizite werden bei der wirtschaftlichen Entwicklung und bei der Verringerung der Arbeitslosigkeit gesehen. Insgesamt meinen jedoch 92 Prozent, dass es sich heute in Mecklenburg-Vorpommern "eher gut" oder "sehr gut" leben lässt. "Ein hervorragendes Ergebnis", so Timm.

Den demografischen Wandel sehen die Mecklenburger und Vorpommern mit Sorge. 57 Prozent der Befragten sagen, dass der demografische Wandel dem Land mehr Nachteile als Vorteile bringe, weitere 21 Prozent sehen sogar fast nur Nachteile. Kritisch werden insbesondere die Bedingungen für die junge Generation bewertet.

"Das Bild ist jedoch bei genauerem Hinsehen differenzierter", erklärte Timm. Fast zwei Drittel der Befragten bejahen die Frage, ob sie einem jungen Menschen aus ihrer Familie oder dem Bekanntenkreis empfehlen würden, sich eine Zukunft in Mecklenburg-Vorpommern aufzubauen. Sogar 93 Prozent würden eine positive Empfehlung abgeben, wenn ein älterer Mensch aus Familie oder Bekanntenkreis in Erwägung zieht, seinen Ruhestand in Mecklenburg-Vorpommern zu verbringen.

Die Schaffung von Arbeitsplätzen, guten Schulen und die Bekämpfung des Rechtsextremismus sind nach Ansicht der Mecklenburger und Vorpommern die wichtigsten landespolitischen Aufgaben. Die Arbeit der Landesregierung wird auf den meisten Aufgabenfeldern nach Einschätzung der Meinungsforscher von emnid "außerordentlich gut" beurteilt, wenn auch auf einigen Feldern mit "leicht negativer Tendenz". Ihre besten Werte erzielt die Landesregierung beim Ausbau des Tourismus, dem Umweltschutz und dem Ausbau der erneuerbaren Energien.

Insgesamt wird die Arbeit die Landesregierung sogar noch besser bewertet als bei der letzten Umfrage vor zwei Jahren. 2010 gaben 59 Prozent eine positive Bewertung zur Arbeit der Landesregierung ab. 2012 sind es 64 Prozent. "Die ruhige, verlässliche und sachorientierte Arbeit dieser Landesregierung zahlt sich aus", sagte Timm.

(Redaktion)


 


 

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