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Feierliche Immatrikulation zum Semesterstart an der Hochschule Wismar

Am Mittwoch, dem 26. September 2012, also traditionelle eine Woche nach Vorlesungsbeginn, hatten der Akademische Senat und das Rektorat der Hochschule Wismar ihre Erstsemester des Studienjahres 2012/2013 zur Feierlichen Immatrikulation in die traditionsreiche Wismarer Heiligen Geist Kirche eingeladen.

Im Rahmen der Erstsemesterwoche hatten die Fakultäten und Bereiche sowohl in Wismar als auch am Standort Rostock-Warnemünde ganz unterschiedliche Programme für ihre „Neulinge“ entwickelt, von der klassischen Einführungsvorlesung, Labor- und Bibliotheksführungen über spezielle studentische Campusrundgänge bis zum gemeinsamen Kutterpullen, Volleyball oder Brückenbau. Die ausländischen Studenten waren bereits vorher auf dem Campus und in der Hansestadt unterwegs, um ihre Heimat auf Zeit zu erkunden. Dass mit dem Studium ein neuer Lebensabschnitt begonnen hat, ist sicher allen Studienanfängern während dieser Zeit bewusst geworden. Mit dem traditionellen Festakt hatten über 400 Neuankömmlinge mit ihren Angehörigen und Freunden diesen entscheidenden Schritt gemeinsam gefeiert.

Für den Hausherrn und Pastor der Heiligen-Geist-Kirche, Thomas Cremer, war es ein besonderes Anliegen zu betonen, dass die Kirche nicht nur ein Ort ist, an dem sich die Wurzeln der Hochschule befinden, sondern ebenso ein Ort, an dem die Menschen zusammenkommen, um Höhepunkte ihres Lebens zu feiern. Professorin Dr. jur. Sabine Mönch-Kalina, vor knapp einer Woche als Senatsvorsitzende für weitere drei Jahre bestätigt, unterstrich auch durch ihre 4-sprachige Begrüßung der Erstsemester und Gäste die Weltoffenheit der Wismarer Hochschule. Die Grußadresse des Ministers für Bildung, Wissenschaft und Kultur überbrachte der amtierende Leiter der Hochschulabteilung im Bildungsministerium, Dr. Thomas Behrens. Anschließend nahm der Rektor der Hochschule Wismar, Prof. Dr. rer. nat. Norbert Grünwald, mit seiner Begrüßungsrede die neu Immatrikulierten ganz offiziell in den Kreis der Studenten auf. Als Vertreter der studentischen Gremien (AStA und StuPa) begrüßte Jan Bublitz, Vorsitzender des Allgemeinen Studierendenausschusses, seine neuen Kommilitonen auf studentische Art mit ganz eigenen Tipps und Wünschen fürs gemeinsame Studium.

Höhepunkt der Veranstaltung und Ansporn für die Erstsemester zugleich waren die Auszeichnungen besonders verdienstvoller Studenten und – erstmals in diesem Rahmen – die feierliche Vergabe von Stipendien. Die zu Ehren der Ausgezeichneten gehaltenen Laudationes waren nicht nur für diese sehr bewegend, sondern auch für die anwesenden Angehörigen und Freunde.

Weil ab dem Wintersemester 2012/2013 erstmals an der Hochschule Wismar „Deutschlandstipendien“ vergeben werden, erfolgte die feierliche Übergabe der ersten vier Stipendien im Rahmen des Festaktes durch den Prorektor für Bildung, Prof. Dr. rer. pol. Kai Neumann. Mit diesem nationalen Stipendienprogramm der Bundesregierung sollen besonders begabte und leistungsstarke Studenten an Hochschulen in Deutschland gefördert werden. Die Stipendien in Höhe von 300 Euro pro Monat werden von privaten Geldgebern (Unternehmen, Stiftungen, Privatpersonen) und vom Bund gemeinsam finanziert. Sie werden zunächst für die Dauer von zwei Semestern vergeben:

als gebundenes Stipendium der Deutschen Projektbau GmbH an
Herrn Rocco Reinhardt, Masterstudiengang Informations- und Elektrotechnik,
sowie drei ungebundene Stipendien der Alfried-Krupp-von-Bohlen- und Halbach-Stiftung an
Herrn Steffen Kühn, dualer Bachelor-Studiengang Maschinenbau,
Frau Tina Heil, Bachelor-Studiengang Wirtschaftsrecht und
Frau Inga Lütcherath, Bachelor Studiengang Verfahrens- und Umwelttechnik.

Zum ersten Mal wurden im Rahmen der feierlichen Immatrikulation Stipendienurkunden an Doktoranden übergeben. Denn neben vielen anderen Möglichkeiten der Forschungsfinanzierung sind Stipendien hervorragende Instrumente, um den wissenschaftliche Nachwuchs gezielt zu fördern und im Land zu halten. Seit 2010 werden daher vom Land Mecklenburg-Vorpommern über die Hochschule Wismar bis zu zweimal jährlich Promotionsstipendien in den Fächern Architektur und Bauingenieurwesen ausgeschrieben. Die Hochschule Wismar selbst finanziert zusätzlich aus Rücklagen seit 2005 eigene Promotionsstipendien. Folgenden drei Stipendiaten des Jahres 2012 erhielten aus den Händen des Prorektors für Forschung, Prof. Martin Wollensak, ihre Urkunden:

Herr Gunnar Ceccotti M. A. Promotionsthema: „Internationale Kommunikation im architektonischen Raum“, aus Mitteln der Landesgraduiertenförderung „Solitäre Fächer“ Architektur und Bauingenieurwesen
Herr Markus Berg M. Eng. Promotionsthema: „Konzeption von natürlichsprachlichen Dialogsystemen“ aus Mitteln der hochschulinternen Promotionsförderung
Herr Tobias Schwatinski M. Eng., Promotionsthema: „Flexible aufgabenorientierte Robotersteuerungen auf der Basis des SES/MB- und DEVS Formalismus“, im Rahmen eines wissenschaftlichen Vorhabens aus der bereichsübergreifenden Forschungsgruppe Computational Engineering and Automation (CEA) an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften

Den Preis der Ingenieurkammer Mecklenburg-Vorpommern für den Jahrgangsbesten 2012 erhielt Mathias Marquardt, der sein Bachelorstudium Elektrotechnik in der Regelstudienzeit mit einem Zensurendurchschnitt von 1,0 abschloss. Dr.-Ing. Günther Patzig, Vorstandsmitglied der Ingenieurkammer, überreichte dem 26-Jährigen einen Scheck für eine Reise nach Rom. Der Preis wird alljährlich an Beststudenten vergeben, die an Hochschulen unseres Landes in einer ingenieurtechnischen Fachrichtung studieren.

Im Anschluss an die Verleihung des Preises der Ingenieurkammer überreichte der Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Norbert Grünwald, an Valters Krams den mit 1000 Euro dotierten Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für gute Studienleistungen sowie vielfältiges soziales und gesellschaftliches Engagement eines ausländischen Studenten. Der 21-jährige Lette studiert im Bachelorstudiengang Bauingenieurwesen an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften.

Auch in diesem Jahr wurde gemeinsam vom Rektorat sowie von AStA und StuPA ein Student mit 500 Euro ausgezeichnet, der sich im vergangenen Jahr besonders für die Belange der Studenten eingesetzt hat, David Pangerl. Der 26-Jährige Student des Wirtschaftsrechts konnte aufgrund eines Auslandspraktikums nicht persönlich anwesend sein.

Für die musikalische Umrahmung der Grußworte und Auszeichnungen sorgte auf frisch-fröhliche Weise das Peter-Geltat-Trio der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Nach dem Festakt in der Kirche luden Bürgermeister und Rektor zum Freibier in den Heiligen Geist Hof ein. An diesem traditionsreichen Ort hatte vor 100 Jahren Robert Schmidt den Lehrbetrieb an der neu gegründeten Ingenieurakademie Wismar begonnen und damit den Grundstein für die hervorragende Ausbildung zukünftiger Hochschulabsolventen in der Hansestadt gelegt.

(Redaktion)


 


 

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