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Commerzbank

Nur Bares ist Wahres - Bonuszahlungen in Form von Aktien

Fast 130 Millionen neue Aktien bringt die Commerzbank in Umlauf. Die daraus erzielten Einnahmen, die sich auf über 150 Millionen Euro belaufen werden, kommen nur zu einem Teil dem Bankhaus zugute. In erster Linie fließen die frischen Gelder auf die Konten der Mitarbeiter, die sich im letzten Jahr zustehende Bonuszahlungen in Form von Aktien auszahlen ließen.

60 Prozent dieser Mitarbeiter allerdings haben sich zum sofortigen Verkauf der Papiere entschlossen. Mit Unterstützung der Deutschen Bank sollen die Aktien schnellstmöglich bei Investoren platziert werden.

Die Ausgabe von Aktien als Bonuszahlung hat für beide Seiten Vorteile. Der Commerzbank kommt der Deal äußerst gelegen, kann sie auf diese Weise die scharfen Eigenkapitalanforderungen gemäß Basel III erfüllen. Die Führungskräfte von Deutschlands Nummer zwei unter den Banken haben es selbst in der Hand, durch gute Arbeit den Wert der Aktien zu steigern und somit auch ihren Bonus in die Höhe zu schicken.

Die Commerzbank, an der der Bund mit etwas mehr als 25 Prozent beteiligt ist, besorgt sich auf diese Weise neues Kapital. Der Trick, Lohnforderungen in Eigenkapital umzuwandeln, scheint zu funktionieren. Die notwendige Kapitalerhöhung bessert das Grundkapital der Bank signifikant auf. Im Gegensatz dazu würde eine Barauszahlung die Gewinnrücklagen erheblich schmälern.

(Redaktion)


 


 

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