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World Wealth Report 2012

Zahl der Millionäre steigt in Deutschland überdurchschnittlich

Das finanzielle Vermögen der sogenannten "High Net Worth Individuals" (HNWI), hat 2011 weltweit in allen Regionen abgenommen, Ausnahme ist der mittlere Osten. Dies zeigt der 16. World Wealth Report 2012, der heute von Capgemini und seinem neuen Partner RBC Wealth Management veröffentlicht wurde.

In Deutschland steigt die Zahl der HNWI im Jahr 2011 um rund 3 Prozent (Vorjahr Plus 7,2 Prozent) von 923.900 auf 951.200.
Deutschland liegt damit hinter den USA und Japan auf Platz drei der Länder mit den meisten Millionären.

In den führenden drei Nationen leben insgesamt 53,3 Prozent aller HNWI und damit etwas mehr als im Jahr 2010 mit 53,1 Prozent. Der größte prozentuale Zuwachs an HNWI unter den ersten zwölf Ländern konnte in Brasilien mit 6,2 Prozent festgestellt werden. Auf dem zwölften Platz wurde Indien von Südkorea verdrängt.

Zahl der HNWI weltweit gestiegen, Gesamtvermögen geschmolzen

Nach dem deutlichen Wachstum von 8,3 Prozent im Jahr 2010, wuchs 2011 die Anzahl der HNWI weltweit marginal um 0,8 Prozent auf 11,0 Millionen. Der größte Anteil dieses Wachstums kann den vermögenden Privatanlegern zugeordnet werden, die zwischen ein und fünf Millionen US-Dollar besitzen.

Diese Vermögensklasse macht 90 Prozent der globalen HNWI aus und wuchs um 1,1 Prozent. Während die Anzahl stieg, sank das globale Vermögen der HNWI im Jahr 2011 um 1,7 Prozent auf insgesamt 42,0 Billionen US-Dollar (2010 war ein Zuwachs um 9,7 Prozent auf 42,7 Billionen US-Dollar zu verzeichnen). Die Zahl der Ultra-HNWI fiel 2011 um 2,5 Prozent und ihr Vermögen schrumpfte um 4,9 Prozent, die entsprechenden Werte für 2010 lagen noch bei 10,2 und 11,5 Prozent Plus. Als Ultra-HNWI gelten Personen, die über ein anlagefähiges Vermögen von mindestens 30 Millionen US-Dollar verfügen, selbst genutzte Immobilien und sowie Sammlungen wertvoller Objekte und Verbrauchsgegenstände nicht inbegriffen.

"Während im Jahr 2011 mehr Menschen die Stufe zu einer Millionen US-Dollar frei verfügbarem Einkommen überschritten haben, sank aufgrund der Marktunbeständigkeit das Vermögen der High Net Worth Individuals insgesamt", erläutert George Lewis, Group Head RBC Wealth Management. "Es ist beachtlich, dass es in diesem Jahr zum ersten Mal mehr vermögende Privatanleger in Asien/Pazifik gibt, als in sonst einer Region der Welt.

Jedoch führten die Verluste an den Schlüsselmärkten wie Hong Kong und in Indien, auch hier dazu, dass das Vermögen in dieser Region insgesamt schrumpfte."

Als HNWI gelten Personen, die über ein anlagefähiges Vermögen von über einer Million US-Dollar verfügen, ausgenommen selbstgenutzte Immobilien sowie Sammlungen wertvoller Objekte und Verbrauchsgegenstände. Der Rückgang um 1,7 Prozent ist der erste seit der globalen Wirtschaftskrise 2008, damals schmolz das weltweite Vermögen um ganze 19,5 Prozent.

Den World Wealth Report 2012 zum Download:

Quelle: News aktuell

(Redaktion)


 


 

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