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Diabetesbehandlung

Diabetes-App soll Therapiemöglichkeiten verbessern

In Karlsburg sollen durch die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft mobile Applikationen für Smartphones und Tablets entwickelt werden, um die Diabetesbehandlung von Patienten zu erleichtern. Das Verbundprojekt realisieren die....

....Diabetes Service Center GmbH und das Institut für Diabetes „Gehardt Katsch“ gemeinsam. „Mit dem geplanten Vorhaben werden innovative Lösungen im telemedizinischen Anwendungsbereich umgesetzt. Es soll am Ende ein marktfähiges Produkt entstehen. Dies stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens. Die Spitzenforschung in unserem Land wird ausgebaut“, sagte der Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus Harry Glawe am Mittwoch vor Ort.
Mobiles Diagnosesystem entwickeln
In dem Verbundprojekt geht es um die technische Umsetzung eines telemedizinischen mobilen Diagnosesystems. Ein mobiles System wie beispielsweise eine App zur Erfassung und Weiterleitung von patientengebundenen medizinischen Daten an den behandelten Arzt soll es ermöglichen, notwendige Daten unter anderem aus Blutzuckermessgeräten oder aus Alltagssituationen wie sportliche Aktivitäten und Mahlzeiten zu übermitteln sowie qualifiziert auszuwerten. „Dies erleichtert zum einen die Zusammenarbeit zwischen Patient und Arzt, um gezielte Therapiemaßnahmen auszuarbeiten und zum anderen wird auch der fachliche Austausch zwischen den Experten untereinander verbessert, weil die Daten überall abrufbar sind“, so Glawe weiter.
Projekt ist Baustein für Kompetenzzentrum
In Karlsburg soll darüber hinaus ein „Diabetes Innovationszentrum mit integriertem Klinikbereich“ (Vgl. Pressemitteilung: Nr. 257/13 - 12.09.2013 - Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus) gebaut werden. „Das Verbundprojekt, welches die Diabetes Service Center GmbH und das Institut für Diabetes ´Gehardt Katsch´ gemeinsam realisieren wollen, ist ein Baustein des zukünftigen Kompetenzzentrums in Karlsburg. Es ist ein erster Schritt in Richtung Kompetenzzentrum und soll dazu führen, hoch qualifizierte Kooperationspartner aus Wissen-schaft und Wirtschaft zusammenzubringen“, betonte Glawe weiter.
Bereiche Medizintechnik und Biotechnologien stark nachgefagt
In der EU-Strukturfondsperiode 2007 bis 2013 stehen insgesamt 155 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF) für die wirtschaftsnahe Technologie- und Forschungsförderung zur Verfügung. Im Rahmen der Technologieförderung wurden seit Beginn der Förderperiode 2007 für 765 Projekte 141 Millionen Euro Zuschüsse gebunden. „EHealth-Technologien haben die Medizin revolutioniert und wesentlich schneller gemacht. Elektronische und digitale Sys-temlösungen tragen darüber hinaus erheblich dazu bei, auch künftig eine flächendeckend anspruchsvolle Krankenversorgung zu sichern“, betonte Glawe. Das spiegelt sich auch unmittelbar im Antragsverhalten in der Verbundforschung wider. Hier sind bei den Schwerpunkten in der Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation die Bereiche Medizintechnik und Biotechnologien mit 39 Prozent am stärksten nachgefragt.

(Redaktion)


 


 

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