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  • 06.10.2012, 13:16 Uhr
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E- Learning

VirtuS Virtuelle Universität Schwerin

Die Landeshauptstadt Schwerin soll, beginnend im Jahr 2013, die erste originäre Virtuelle Universität Europas VirtuS,als kommerzielle Tochter der Universität Greifswald und das dazugehörige eLearning-Software-Unternehmen gegründet werden.

Mit höchstwertiger eLearning-Software werden bei VirtuS die Vorlesungen weitgehend ersetzt. Die Sozialphasen – Seminare, Übungen und intensive Beratungen der Studierenden für ihr Studium und ihren Lebensweg - werden verstärkt, indem sich die Studierenden dreimal je Jahr an zentralen Standorten – für Deutschland zumindest in einem ersten Schritt in Schwerin - für je zwei Wochen mit Professoren zusammenfinden. Dort werden auch die staatlichen Prüfungen realisiert.

eLearning garantiert eine bessere und effizientere Bildung:

- Selbstbestimmung von Lernort und Lernzeitpunkt

- Selbstbestimmung der Lerndauer

- Selbstbestimmung des Lernniveaus

- Selbstbestimmung der Lerngeschwindigkeit

- Selbstbestimmung der Lernlänge

- Selbstbestimmung der (partiellen) Lernsequenz-Wiederholungen

- Selbstbestimmung der Lernmethode

- Permanentes positives Feedback des Lernfortschritts

- Permanente Dokumentation der Ergebnisbewertung

- Kein Blamieren in der Lerngruppe

- Permanente Information der Hochschullehrer über den Lernfortschritt und über auftauchende, ungeplante Probleme mit der Lernsoftware

- Kommunikation über Fragen zwischen den Studentinnen und Studenten und ihren Lehrern, z. B. mit Hilfe von Skype

Das Angebot VirtuS ist auch interessant für Menschen, die neben ihrer vollen Berufsausübung und Familie studieren und einen akademischen Abschluss effizient und sicher erreichen wollen. eLearning führt zudem zu einer nie dagewesenen Chancengleichheit in der Bildung.

An der Universität Würzburg wurde aktuell nachgewiesen, dass die internationale Lern-Zusammenarbeit von Studentinnen und Studenten bei der Nutzung einer BLW-Software-Simulation zur Steuerung eines virtuellen Unternehmens zu einer höheren Lern- Motivation , zu einem fruchtbaren Leistungswettbewerb und einer Vorbereitung auf die Globalisierung führt.

Grundlagen:

Das Know-how besonders erfahrener und renommierten Professoren ist die Grundlage zur Erstellung einer höchstwertigen, interaktiven eLearning-Software. Diese Software besteht überwiegend aus Simulationssoftare – in der Qualität eines Flugsimulators - und nicht primär aus abgefilmten Vorlesungen. Als Partner zur Erstellung der VirtuS-eLearning-Software bietet sich die Deutsche Telekom an.

Die VirtuS Virtuelle Universität Schwerin wird eine kommerzielle Tochter einer bestehenden erfolgreichen Universität sein, die ihre Forschung, ihre Lehrerfahrung, ihre Erfahrung bei der Organisation von Bildungsprozessen und die Abnahme staatlicher Prüfungen einbringt. Deshalb ist eine Genehmigung von VirtuS nicht erforderlich. Wir setzen darauf, dass sich die Universität Greifswald in Zusammenarbeit mit der Universität Würzburg und weiteren Universitäten einbringt.

Der Businessplan wird nachweisen, dass alleine im Fach BWL mit der VirtuS-eLearning-Software im internationalen Rahmen ein „Return of Investment“ nach der Anlaufzeit von zwei Jahren in weiteren zwei Jahren gewährleistet sein wird.

Im Fach Jura wird die VirtuS-Jura-eLearing-Software zunächst nur für Deutschland einsetzbar sein. Trotzdem ist Jura als Teil von VirtuS hochinteressant. Landtagsdirektor Armin Tebben, Vorsitzender der Prüfungskommission Mecklenburg-Vorpommern für das Zweite Juristische Staatsexamen, ist überzeugt, dass die Studienzeit kürzer, die Prüfungsergebnisse ohne Repetitorium besser und die Chancen der VirtuS-Absolventen am Arbeitsmarkt ebenfalls besser sein werden.

Deshalb sollte es möglich sein, einen Investor z. B. aus der Gas- oder Ölbranche für unser VirtuS-Projekt zu gewinnen.

Für den Start von VirtuS am 16.10.2012 ist es notwendig, dass wir alle Unterstützungsfaktoren unseres Landes M-V und unsere Landeshauptstadt uneingeschränkt im Boot haben. Bis zur Realisierung von VirtuS wird es Zeit brauchen, denn „das Gras wächst nicht schneller, wenn man am Halm zieht“. Die Gründung der UNI und des eLearning-Softwareunternehmens kann Mitte des Jahres 2013 erfolgen, so dass die Betriebsaufnahme der UNI für das erste Trimester in ausgewählten Studienzweigen 2014 möglich ist.

Leider beschäftigen wir uns im gesamten Bildungswesen immer noch mit der Optimierung von Pferden und Fuhrwerken und greifen die Chancen des Quantensprungs eLearning nicht konzertiert auf. Das Auto hat das Pferd nicht ergänzt. Auto, Eisenbahn und Flugzeuge waren für Goethe und Marco Polo unvorstellbar, wie eLearning für viele Erwachsene heute. Aber unsere Kinder und Studierenden sind digital-natives.

Unsere weltweit erfolgreichen Unternehmen sind in dieser digitalen Zukunft längst angekommen. Unser VirtuS-Unterstützer, Diether Roßmann, Centerleiter Mercedes Schwerin, beschreibt den eLearning-Einsatz im Daimler-Konzern: Er bereitet sich mit eLearning im Mercedes-Intranet auf Besprechungstermine vor und „darf“ den Termin nur dann wahrnehmen, wenn er die eLearning-Prüfung bestanden hat.

Professor Thome hat an der Universität Würzburg den überragenden Erfolg des eLearning-Einsatzes an seinem Lehrstuhl beeindruckend nachgewiesen: Mehr Lernmotivation und Lernspaß, bessere Ergebnisse und internationaler Leistungswettbewerb auch in Vorbereitung auf die Globalisierung in Wissenschaft und Wirtschaft im späteren Berufsleben.

Schritte für VirtuS

- Politik, Wissenschaft und Wirtschaft stellen sich - auch um einen Investor zu gewinnen - voll hinter das Projekt VirtuS.

- Gründung einer Vorprojektgruppe und Berufung eines Projektleiters

zur Steuerung aller Schritte bis zur Gründung der ersten Virtuellen Universität Deutschlands und bis zur Gründung der ersten deutschen "Lernsoftware-Fabrik" zur Herstellung höchstwertiger interaktiver Lernsoftware.

- Gewinnen eines Investors

Motivation für den Investor: Studienanfänger in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften im Wintersemester 2011/12 in Deutschland:. 168 400 Abiturienten, d.h. rund eine Million Studierende in Deutschland. Wenn wir mit unserer Lernsoftware "nur" 10% erreichen und die Nutzungsgebühr wäre eintausend Euro je Jahr ergibt das einen Erlös von 100 Millionen Euro je Jahr alleine für Deutschland. Würden wir die Software für die Wirtschaftswissenschaften in Englisch zur Verfügung stellen, sind perspektivisch Einnahmen in Höhe von 1 Milliarde Dollar je Jahr realistisch. Bedingung wäre allerdings, dass wir als erste die beste Lernsoftware auf den Markt bringen. (Ein arbeitsloser indischer Akademiker hat seine Nachhilfestunden in Youtube eingestellt und 2 Millionen Nutzer innerhalb kurzer Zeit "gewonnen".) Ja, genau um Gewinn geht es. Gewinn für eine bessere und effizientere Bildung und Gewinn für ein Weltunternehmen, das die Lernsoftware produziert, Gewinn für den Standort Landeshauptstadt Schwerin.

Der Leiter des geheimen Forschungslabors X von Microsoft gibt den ökonomische Gewinn durch den Einsatz von eLearning im Vergleich zur herkömmlichen Ausbildung mit 1 zu 1000 (tausend!) an. Wenn der Gewinn nur 1 zu 2 wäre, wäre das bereits sensationell. Schritt 4: Gründung einer Tochter einer bestehenden Universität in der Rechtsform einer GmbH oder AG.

- Gewinnung der „Mutter-UNI“

Die "Mutter"-UNI bringt sich mit ihrem Know-how, ihrer Forschung und für das Thema VirtuS geeigneten Professoren für den Betrieb der VirtuS, die Sozialphasen und die staatlichen Prüfungen sowie für die Grundlegung des Lehr-Know-hows für die Softwareentwicklung ein. Wir setzen darauf, dass die Universität Greifswald ihre einmalige Chance durch VirtuS sieht, die bestehenden Elite-UNIs mit dem Quantensprung eLearning zu toppen.

- Gründung der Lernsoftware-Fabrik iMeck in Schwerin

Das könnte eine Tochter von T-Systems der Deutschen Telekom oder sein. Die beiden "besten" Professoren aus Rostock oder Greifswald je Fach bringen in einer Klausursitzung zusammen mit zwei weiteren Professoren anderer Universitäten ihr "Lehr-Lebens-Know-how" "zu Papier". Fächer könnten sein Betriebs- und Volkswirtschaftslehre sowie Jura. In Jura würden wir mit VirtuS beweisen, dass keine Repititorien erforderlich sind, dass die Studentinnen und Studenten die Hälfte der Studienzeit sparen, ihre Prüfungen besser bestehen als andere und bessere Chancen am Arbeitsmarkt haben, wenn die Medien den Erfolg von VirtuS mit Sicherheit darstellen werden. Die Lernsoftware für BWL sollten wir in Englisch entwickeln, so dies eine weltweite Vermarktung ermöglicht. Bei entsprechender Resonanz können in anderen Städten Deutschlands und der Erde VirtuS-Netzwerke – auch für intensive soziale Kontakte – in Form von VirtuS-Clubs gegründet werden.

- VirtuS - Hochsicherheitsrechenzentrum. Wegen der Kostbarkeit der Software (Nutzung nur gegen Gebühr), dem Datenschutz und der vertraulichen Sicherung von Testaten, die bei der Nutzung der Lernsoftware entstehen. Ein solches Hochsicherheitsrechenzentrum betreibt in Schwerin die landeseigene DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH. Dort sind u.a. Interpol-Daten für die Landespolizei gespeichert. Die Mitbenutzung dieses Rechenzentrums sollte kostengünstiger sein, als der Aufbau und Betrieb eines neuen VirtuS-Rechenzentrums. Es sollte eine Funktionalausschreibung, die alle u.a. Aspekte der Datensicherheit und Reaktionsgeschwindigkeit dieser Dienstleistung bis ins kleinste Detail vorgibt, erfolgen.Danke

Ich danke an erster Stelle Herrn Prof. Dr. Rainer Thome, UNI Würzburg, der mit seiner wissenschaftlichen eLearning-Erfahrungen der Initiativgruppe VirtuS beigetreten ist.

Renommierte Leistungsträger haben mit sehr konstruktiven Anregungen – für die wir sehr herzlich danken - zur qualitativen Weiterentwicklung unseres VirtuS-Konzepts – dem UNI–Konzept wie dem des dazugehörigen Softwareunternehmens - beigetragen:

- Dr. Ingo Dahm, Head of International Academic Relations, Deutsche Telekom AG, Bonn,

- Rechtsanwalt Markus Hartung,

Direktor Bucerius Center of the Legal Profession, Bucerius Educatio GmbH, Hamburg, - Staatssekretär Christian Pegel, Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, - Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph, Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, - Prof. Dr. Eric Schoop, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik insbesondere Informationsmanagement,

Fakultät für Wirtschaftswissenschaftswissenschaften, Technische Universität Dresden,

- Prof. Dr. Dr. h.c. Heinz Spranger MAS, MSc,

Gründungsdekan der Universität Witten/Herdecke,

- Landtagsdirektor Armin Tebben, Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin,

Vorsitzender der juristischen Prüfungskommission, Mecklenburg-Vorpommern,

- Rektor Prof. Dr. Rainer Westermann, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

In der VirtuS-Strategiebesprechung am Dienstag, 16.10.2012 setzen wir auf die Unterstützung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ohne diese breite Unterstützung wird uns das Projekt VirtuS nicht gelingen – insbesondere mit Blick auf Widerstände und Problematisierungen in Deutschland. Der Betrieb der Virtuellen Universität Schwerin sowie des dazugehörigen eigenständigen ELearning Software-Entwicklungsunternehmens soll dauerhaft primär nicht durch staatliche Mittel erfolgen.

Nutzwert für MV und Schwerin: Zwei Unternehmen: Die Virtuelle UNI und das eLearning-Software-Unternehmen; Image für die beteiligten UNIs, für Land, Landeshauptstadt und seine Menschen, zukunftsfähige Arbeitsplätze. Virtus bringt in den Sozial - und Prüfungsphasen junge Leute in unsere Landeshauptstadt (und ihre Eltern und …).

VirtuS ist ein für Deutschland neues und anspruchsvolles Projekt. Lassen Sie uns gemeinsam beginnen; VirtuS soll ein Erfolg für unser Land und seine Menschen werden.

Wir bieten den deutschen Bildungs- und Wissenschaftsministern, den Finanzministern, den deutschen Universitäten und ihren Dachorganisationen, der Wirtschaft und den einschlägigen Verbänden das Gespräch an.

(1) http://www.rissberger.de/pages/uni-projekt.html siehe auch: http://www.rissberger.de/pdf/virtusd%20memorandum.pdf

(2) http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/sebastian-thrun-stanford-university-lehrt-wie-vor-1000-jahren-a-817889.html

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/digitales-denken/robotik-spezialist-sebastian-thrun-veraendert-er-die-welt-11856854.html

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von regenbogenmond
07.10.12 16:06 Uhr
TOLLE IDEE

Als alleinerziehende Mutter kann ich nur sagen: tolle Idee, endlich mehr Chancen für Mütter, die wirklich noch was lernen wollen, ich hoffe, dass es bis 2013 klappt. Wenn da ein Studiengang für mich dabei ist, dann bin ich dabei :)

 

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