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Eichenprozessionsspinner

Erfolgreiche Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners aus der Luft

"Die aufwendigen Bekämpfungsmaßnahmen des Eichenprozessionsspinners aus der Luft in diesem Frühjahr haben sich gelohnt - im Interesse der Bürger, aber auch der Gäste, die unser Land besuchen", freut sich Umweltminister Dr. Till Backhaus. ....


"Nach Abschluss mehrtägiger Kontrollbereisungen können wir feststellen, dass mit wenigen Ausnahmen der Befall an den behandelten Alleen bzw. Straßenabschnitten praktisch vollständig ausgeräumt werden konnte."
Dies treffe insbesondere auf die in den Vorjahren stark betroffenen Alleen im Raum Dömitz-Lübtheen zu.
Die Bekämpfung, im Auftrag des Sozialministeriums vorbereitet und koordiniert vom Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei in Rostock, erfolgte von Anfang Mai bis Anfang Juni im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Auf insgesamt 2500 ha (mehr als 700 laufende Kilometer) wurde das Insekt, dessen Brennhaare für Menschen gesundheitsschädigend sind, per Hubschrauber aus der Luft mit den Mitteln Karat und dem für den Ökolandbau zugelassenen Biozid Dipel behandelt. Letzteres wurde auch in sieben Ortschaften ausgebracht.
"Heute sind die behandelten Alleen überwiegend völlig frei von Raupennestern; es wurden nur an wenigen Einzelbäumen kleine, höchstens Handteller-große Nester gebildet", so der Minister. Ein Starkbefall wie im vergangenen Jahr wurde an behandelten Alleen überhaupt nicht vorgefunden."
Einige unbehandelte Alleeabschnitte, die zwischenzeitlich als neu befallen gemeldet wurden, sind nun für Folgemaßnahmen vorgesehen.
Der Minister erläutert, warum die Bekämpfung in diesem Jahr so massiv erfolgte: "Im Landkreis Ludwigslust-Parchim hatte sich 2012 die Zahl der von Bürgern, kommunalen Verwaltungen und der Forst gemeldeten Befallsstellen sehr stark erhöht. Parallel dazu stieg die Anzahl der aufgenommen Krankheitsfälle an. Wegen dieser besorgniserregenden Entwicklung bestand Handlungsbedarf."
Auch wenn nicht alle befallenen Ortschaften eine Bekämpfung aus der Luft erlaubten, verringerten die Regulierungsmaßnahmen in oder in der Nähe von Ortschaften den Krankheitsdruck spürbar, wie durch Bewohner dieser Abschnitte bestätigt wurde.
Eine Ausnahme bildeten Alleenabschnitte oder Einzelbäume innerhalb von Alleen, die trotz Dipel-Einsatz noch einen mittleren Befall aufwiesen. Dies war z.B. an Ortseingängen zu erkennen, an denen das kurzzeitige Aussetzen der Behandlung gefordert wurde. Ein Starkbefall konnte aber auch hier durch die Bekämpfungsmaßnahme an allen behandelten Alleen vermieden werden.
Für das kommende Jahr empfiehlt der Umweltminister eine Wiederholung der Regulierungsmaßnahme. Dazu sind bereits gegenwärtig neue Befallsstrecken aufzunehmen und zu kartieren.

(Redaktion)


 


 

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