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Backhaus: Äußerungen des EU-Abgeordneten Kuhn "unverantwortlich"

Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus hat die heute durch dapd-lmv verbreiteten Aussagen des EU-Abgeordneten Werner Kuhn zu möglichen Entschädigungen der Landwirte aus einem EU-Agrarfonds entschieden zurückgewiesen.

"Es gibt keinen Agrarfonds, aus dem wir uns in M-V bedienen können. Auch der Hinweis auf die Entschädigung der EHEC-Ausfälle ist völlig irreführend. Die EHEC-Schäden wurden im Rahmen der Gemeinsamen Marktordnung für Obst und Gemüse teilweise ausgeglichen. In diesem Bereich, der kein Geld für Ackerkulturen oder Grünland vorsieht, sind im Übrigen auch keine Restmittel mehr vorhanden. Zudem hatte die EHEC-Krise Auswirkungen auf viele europäische Mitgliedsstaaten. Die Witterungsverhältnisse in diesem Sommer hatten weder Einfluss auf die gesamte deutsche und schon gar nicht auf die europäische Landwirtschaft. Dies waren ganz stark regional bezogene Ereignisse. Vielleicht hat der EU- Abgeordneten Werner Kuhn sich auf die Vorschläge der Kommission nach 2013 bezogen. Da ist ja ein solcher "Hilfsfonds" für Katastrophen  in der Diskussion. Aber man sollte sich schon genau informieren, bevor man falsche Hoffnungen weckt", erklärt Backhaus.

Richtig sei, dass das Land den Landwirten nur finanziell unter die Arme greifen kann, wenn tatsächlich der Nachweis erbracht ist, dass die Betriebserlöse 30 % unter dem Niveau der letzten Jahre liegt. Diesen Nachweis könne zum aktuellen Zeitpunkt noch keiner erbringen.

Aber selbst dann, würde es sich nur um reine Landesmittel handeln.

(Redaktion)


 


 

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