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Fachkräftesicherung

Kompetenz in Pflege statt Defizite

Manuela Schwesig hat auf den Fachkräftemangel in der Pflege hingewiesen. "In Mecklenburg-Vorpommern werden bis zum Jahr 2030 rund 15.000 zusätzliche Fachkräfte in der Pflege benötigt", sagte die Ministerin im Rahmen einer Fachveranstaltung in Schwerin.

"In Mecklenburg-Vorpommern werden bis zum Jahr 2030 rund 15.000 zusätzliche Fachkräfte in der Pflege benötigt", sagte die Ministerin im Rahmen einer Fachveranstaltung bei der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Schwerin. "Wir haben in den vergangenen Jahren intensiv in die Ausbildung von Fachkräften investiert und damit kontinuierlich mehr Auszubildende für die Aus- und Weiterbildung zur Altenpflegerin und zum Altenpfleger gewinnen können", so Schwesig.

Die Ministerin erwähnte in diesem Zusammenhang auch die gute Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit. So werde die dreijährige Umschulung seit April 2013 von der Bundesagentur bezahlt. Gemeinsam mit dem Bund und der Bundesagentur habe sich das Land außerdem auf weitere Anreize verständigt. Die Zahl der Ausbildungsplätze wird um zehn Prozent steigen, pflegeerfahrene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können eine von drei auf zwei Jahre verkürzte Umschulung absolvieren und eine Öffentlichkeitskampagne wirbt für Pflegeberufe.

Schwesig machte allerdings auch deutlich, dass die Rahmenbedingungen für die Beschäftigten in der Pflege attraktiv sein müssen, damit weiterhin Fachkräfte gewonnen werden können. "Wer nachts, an Wochenenden oder an Feiertagen arbeitet, muss flexible Angebote für die Kinderbetreuung haben. Wer Dienst an alten und kranken Menschen leistet, muss einen angemessenen Lohn erhalten, von dem man leben kann. Die Pflegekräfte müssen wieder mehr Zeit für die Menschen haben und sich weniger mit Bürokratie beschäftigen", so Schwesig.

In Mecklenburg-Vorpommern waren im Jahr 2011 67.559 Menschen pflegebedürftig. Die Zahl hochbetagter Menschen über 80 Jahren wird sich bis 2030 nach derzeitigen Schätzungen verdoppeln. In der Pflege arbeiten derzeit über 20.000 Beschäftigte im Land.

(Redaktion)


 


 

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