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Foto-Ausstellung

„ich krieg dich – Kinder in bewaffneten Konflikten“

Eine ganz besondere Ausstellung ist vom 7. bis 17. Januar 2013 auf Initiative von Dr. Harald Terpe, Mitglied des Deutschen Bundestages und der Rostocker Bürgerschaft, im Rostocker Rathaus zu sehen.

Das unabhängige Kinderhilfswerk World Vision zeigt Fotos von Kindern aus Uganda, der Demokratischen Republik Kongo, dem Libanon und Afghanistan die besonderen Herausforderungen, mit denen Kinder im Krieg konfrontiert werden. Gestern noch ein Spiel - heute plötzlich bitterer Ernst.
Unbegreiflich für Kinder, warum Freunde plötzlich Feinde werden, warum das Zuhause kein Zuhause mehr ist und warum sie Waffen statt Schulbücher tragen sollen. Irgendwie müssen sie damit zurechtkommen. Die Erwachsenen ziehen die Konfliktlinien, die Kinder haben den Rest ihres Lebens damit zu tun. Und sollen irgendwie für eine bessere Zukunft sorgen.

Die Foto-Ausstellung „ich krieg dich – Kinder in bewaffneten Konflikten“ ist ein Angebot an Erwachsene und Jugendliche, sich anhand von konkreten Schicksalen und Themen-Tafeln in die Lage von Kindern im Krieg hineinzudenken. Dabei geht es nicht darum, durch Gewaltbilder zu schockieren. Die Ausstellung soll Empathie für das Leid der Kinder wecken und die Besucher zum Handeln bewegen. Hilfe, Schutz und Beteiligung können von der Politik eingefordert, aber auch durch Projekte direkt unterstützt werden. Dazu gibt die Ausstellung konkrete Anregungen durch Beispiele und Aktionsideen.

World Vision Deutschland engagiert sich seit vielen Jahren für Friedensförderung und zivile Konfliktbearbeitung. Das Recht der Kinder auf Schutz vor Gewalt und die Förderung benachteiligter Kinder sind dem weltweit arbeitenden christlichen Hilfswerk dabei ein besonderes Anliegen. Es engagiert sich für Mädchen und Jungen im Rahmen langfristiger Entwicklungsprojekte, durch Katastrophenhilfe und anwaltschaftliche Lobby- und Kampagnenarbeit. Friedensförderung spielt in allen drei Arbeitsgebieten eine wichtige Rolle. So werden in einigen Ländern Kinder als „Friedensboten“ ausgebildet. In anderen Ländern werden Mädchen und Jungen verschiedener Ethnien und Religionen in gemeinsamen Projekten unterrichtet. Dabei lernen sie sich kennen, Unterschiede respektieren, entdecken ihre Gemeinsamkeiten und entwickeln eine Kultur des Friedens.

Nachdem die Ausstellung u. a. schon im Europäischen Parlament in Brüssel, in der Frankfurter Paulskirche, in der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den Vereinten Nationen in New York und im Deutschen Bundestag gezeigt wurde, ist sie nun vom 7. bis 17. Januar 2013 im Rostocker Rathaus zu sehen. Gemeinsam mit World Vision Deutschland e.V. lädt Dr. Harald Terpe, Mitglied des Deutschen Bundestages und der Rostocker Bürgerschaft, zur Eröffnung am Montag, dem 7. Januar 2013, um 16 Uhr ins Rostocker Rathaus ein. Die Eröffnung übernimmt Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens. Die Ausstellung ist montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr zu sehen, der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: www.worldvision.de

(Redaktion)


 


 

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