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Vertrag zur Übernahme von Gewässerflächen in Landeseigentum unterzeichnet

Der Vertrag zur Übernahme von ehemaligen BVVG-Seen durch das Land Mecklenburg-Vorpommern ist nunmehr unterzeichnet.

"Damit haben langwierige Verhandlungen mit der BVVG und dem Bundesfinanzministerium doch noch zu erfreulichen Ergebnissen geführt", erklärt Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus. "Wir konnten verhindern, dass die BVVG diese Gewässer privatisiert. Unser Engagement im Interesse des Naturschutzes, der Fischer und des Tourismus hat sich ausgezahlt hat."

37 ausgewählte Binnengewässer mit rund 1.580 ha nebst Ufergrundstücken mit rund 125 ha gehen damit in das Eigentum des Landes Mecklenburg-Vorpommern über.

Überwiegend wurden ganze Seen, die größer als 5 ha sind, übertragen. Im geringen Maße auch Teile solcher Seen.

Der nordöstliche Teil des Malchiner Sees hat mit rund 722 ha Wasserfläche einen Anteil von fast 50 % der gesamten zur Übertragung anstehenden Wasserfläche.

Das Land zahlt für die Übertragung dieser Gewässerflächen einen Ausgleichsbetragt in Höhe von insgesamt 1,83 Mio. Euro.

Mit der ursprünglichen Forderung nach einer kostenlosen Übertragung der Gewässer konnte sich das Land nicht durchsetzen, auch weil es an entsprechender Unterstützung fehlte.

Die Gewässerflächen werden durch die Landgesellschaft M-V mbH verwaltet. Das Land beabsichtigt nicht, die Seen oder Teile hiervon zu veräußern.

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

(Redaktion)


 


 

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