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Ministerin Schwesig

Gleiche Bezahlung für Frauen und Männer ist Selbstverständlichlkeit

Gleichstellungsministerin Manuela Schwesig beteiligt sich an Equal Pay Day

In Mecklenburg-Vorpommern verdienen Frauen im Durchschnitt sieben Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Auch wenn das Land damit einen wesentlichen günstigeren Wert als andere Bundesländer (Bundeswert: 20 Prozent) aufweist, gibt es noch viel auf dem Weg zu gleicher Bezahlung zu tun.

"Es ist ein Unding, wenn Frauen noch immer weniger verdienen als Männer. Sie leisten die gleiche Arbeit wie Männer, sie haben in vielen Fällen eine bessere Ausbildung und stehen ihren männlichen Kollegen in nichts nach", sagte Gleichstellungsministerin Manuela Schwesig am Freitag in Schwerin am Rande einer Aktion zum Equal Pay Day.

Schwesig forderte die Unternehmen im Land auf, Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern abzubauen. "Wenn die Firmen kritisch hinterfragen, was ihre weiblichen Mitarbeiter leisten, werden sie feststellen, dass gleiche Bezahlung eine Selbstverständlichkeit ist.

Der im Bundesvergleich relativ niedrige Gehaltsunterschied in Mecklenburg-Vorpommern liegt vor allem daran, dass Frauen im Nordosten häufiger in Vollzeitstellen sind als in anderen Teilen Deutschlands. Auch sind sie deutlich besser qualifiziert.

Der Equal Pay Day wurde in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erstmals in den USA begangen. In Deutschland wird seit dem Jahr 2009 am Equal Pay Day auf die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen hingewiesen.

Quelle: Regierungsportal MV

(Redaktion)


 


 

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