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Licht aus für den Klimaschutz: Greifswald beteiligt sich an WWF-Aktion „Earth Hour“

Unter dem Motto „Deine Stunde für unseren Planeten“ gehen am 31. März 2012 weltweit wieder die Lichter an tausenden Gebäuden aus.

Auch Greifswald beteiligt sich erneut an der vom World Wide Fund For Nature initiierten „Earth Hour“. Pünktlich um 20.30 Uhr wird die Beleuchtung am Dom St. Nikolai als weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt und am Hauptgebäude der Universität ausgeschaltet. Mit der inzwischen 6. weltumspannenden Aktion soll bewusst gemacht werden, wie wichtig es ist, Energie zum Schutz des Klimas zu sparen.

Sowohl für die Universitäts- und Hansestadt Greifswald als auch die Ernst-Moritz-Arndt-Universität ist die Teilnahme an der „Earth Hour“ ein symbolischer Akt. Beide Einrichtungen engagieren sich im Greifswalder Klimaschutzbündnis 2020. Die Mitglieder haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Kohlendioxid-Ausstoß für Greifswald bis zum Jahr 2020 um 14 Prozent im Vergleich zu 2005 zu senken. Um dies zu erreichen, hat Greifswald ein  umfangreiches kommunales Klimaschutzkonzept verabschiedet. Konkrete  Maßnahmen sind unter anderem der Einsatz von LED-Technik bei der Straßenbeleuchtung, die Einführung der papierlosen Bürgerschaftssitzung oder die grüne Welle für den Autoverkehr. Auch für die Universität spielt Umweltschutz eine große Rolle. So stehen den Mitarbeitern seit vergangenem Jahr Dienstfahrräder zur Verfügung; seit Januar bezieht die Hochschule Ökostrom. Zu den langfristigen Umweltzielen der Universität gehört die CO2 –Neutralität.

Anlässlich der Earth Hour sollten auch die Greifswalder Bürger darüber nachdenken, wie sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Wenn sich viele Greifswalder beteiligen und über diese Stunde hinaus nicht benötigte Stromverbraucher abschalten, kann die Earth Hour doch zu mehr als einem symbolischen Akt werden.

Im März vergangenen Jahres stellte Greifswald gemeinsam mit 5251 anderen Städten in 135 Ländern und Millionen Menschen einen neuen Rekord auf: Earth Hour - die größte globale Demonstration für den Schutz des Planeten, die es je gab. Noch nie hatten so viele Menschen, Städte und Länder teilgenommen. Auch Deutschland verzeichnete mit 66 Städten einen Teilnahmerekord.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: http://www.earthhour.wwf.de

Welche Städte in Deutschland mit welchen Gebäuden dabei sind, erfahren Sie auf der interaktiven Deutschlandkarte unter http://www.wwf.de/earth-hour-2012/was-ist-earth-hour/wer-ist-2012-in-deutschland-dabei/ .

Quelle: Martin Mehlis, Kampagnenassistent WWF Deutschland

(Redaktion)


 


 

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