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Greifswald

Tag des Offenen Denkmals führt auf den Holzweg

Haben Sie schon einmal klingendem Holz gelauscht? Wissen Sie, wozu man „untadelhaftes Peenholz“ benötigt? Wollen Sie eine lebendige Holzsammlung kennenlernen? Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals am 9. September ....

finden in Greifswald mehr als 25 Führungen und Vorträge zum Thema HOLZ statt. Zum ersten Mal steht dieses wertvolle Baumaterial am Tag des offenen Denkmals im Mittelpunkt. Mit viel Kreativität widmen sich Greifswalder Denkmalpfleger, Kunst- und Bauhistoriker sowie Mitarbeiter in Kirchen, kulturellen Einrichtungen, in der Universität, auf dem Alten Friedhof, im Pommerschen Landesmuseum diesem Thema.Und so erfahren Sie im Rathaus, wie das hölzerne Greifswald im Mittelalter aussah und entdecken im Arboretum dendrologische Kostbarkeiten. Sprechendem Holz können Sie in St. Marien zuhören, in der barocken Aula der Universität entpuppt sich kostbarer Marmor als hölzerne Attrappe. Im Dom werden Sie auf den Holzweg geführt, dort wird auch die „Bibliothek des geistlichen Ministeriums“ vorgestellt (für diese Führung bitte anmelden: 03834 2627). Wohin die Toten gingen… erfahren Sie auf dem Alten Friedhof, wo die restaurierten Särge der Haselbergschen Kapelle präsentiert werden. In der Museumswerft wird erklärt, wie aus dem Baum eine Schiffsplanke entsteht und auf den Traditionsschiffen im Museumshafen öffnet sich manche Luke.

Erstmals nach umfassender Sanierung öffnet das Alte Elektrizitätswerk in der Marienstraße. Hier ist die Freikirchliche Evangelische Gemeinde zu Hause. Endlich ist auch Gelegenheit, unter fachkundiger Führung die Klosterscheune in Eldena und die „Alte Sternwarte“ in der Martin-Luther-Straße nach ihrer Sanierung in Augenschein zu nehmen.

Auch an die Kinder ist gedacht: In der Katholischen Kirche können Jungen und Mädchen ab 10 Jahren dem Geheimnis von Holz nachspüren. Im Dom gibt es eigens für Kinder eine interessante Führung. Wie Borkenkäfer und Bieber das Holz nutzen, erklärt man im Zoologischen Institut. Spannend ist für die Kleinen mit Sicherheit auch eine Vorführung des historischen Lastenaufzuges in der Kranstube des Domes.

Die 750-jährige Geschichte des Franziskanerklosters steht im Mittelpunkt der neuen Ausgabe der Schriftenreihe „Greifswalder Beiträge“. Das Kloster befand sich einst auf dem heutigen Gelände des Pommerschen Landesmuseums in unmittelbarer Nähe des Marktes. Außerdem wird die Geschichte der Domburg beleuchtet, inzwischen eine der beliebtesten Studentenkneipen Greifswalds. Bauhistoriker André Lutze stellt das Jahresheft 2012 um 11.30 Uhr im Rathaus vor.

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days unter der Schirmherrschaft des Europarats. Alle 50 Länder der europäischen Kulturkonvention beteiligen sich im September und Oktober an dem Ereignis. Seit 1993 koordiniert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz den Tag des offenen Denkmals bundesweit.

Das genaue Programm finden Sie auf der Internetseite der Stadt unter www.greifswald.de und im Kulturkalender.

(Redaktion)


 


 

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