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Grund- und Trinkwasser

Qualität des Grund- und Trinkwassers in M-V auf sehr hohem Niveau

Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, unterstrich heute in der aktuellen Stunde im Landtag die hohe Güte des Grund- und Trinkwassers in Mecklenburg-Vorpommern....

Seit der Wiedervereinigung hat sich die Wasserqualität stetig verbessert. Jeder, der etwas anderes behauptet, hat die Entwicklung der letzten zwanzig Jahre verpasst. Jeder Einwohner in Mecklenburg-Vorpommern verbraucht im Schnitt 100 Liter am Tag. In ländlichen Gebieten sind es etwa 90 Liter – und dieses Wasser ist sauber und von bester Qualität. Dies ist unter wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen. Eine entscheidende Grundlage für diese positive Entwicklung seit 1989 ist die Verbesserung der Abwasserbeseitigung“, stellte der Minister dar.

Zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung wurden von 1991 bis 2006 rund 280 Millionen Euro, davon 100 Millionen Fördergelder investiert. Damit wurden 27 Wasserwerke neu gebaut, 51 Wasserwerke erweitert und 1.270 km Leitungen neu verlegt.

Ein weiterer Grund für die Verbesserung der Qualität des Wassers liegt darin begründet, dass Landwirtschaft und Gewässerschutz besser zusammenarbeiten. So wurde beispielsweise nach der Zusammenlegung von Umwelt- und Landwirtschaftsministerium 2006 eine Arbeitsgruppe ‚Diffuse Nährstoffe‘ gegründet. Dabei wurden das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG), die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei M-V (LALLF) und die Landwirtschaftsberatung GmbH mit der Zuständigen Stelle für landwirtschaftliches Fachrecht und Beratung und beauftragt, ein ‚Konzept zur Minderung der diffusen Nährstoffbelastungen von Oberflächengewässer und Grundwasser‘ zu erstellen. „Im letzten Jahr wurde dieses Konzept veröffentlicht und es liegt der erste Zwischenbericht dazu vor. Dabei wurde deutlich, dass z.B. die mineralischen Stickstoffgehalte im Boden eine stark rückläufige Tendenz aufweisen. So wurden 1996 bei Raps 70 kg/ha und bei Winterweizen von 80 kg/ha gemessen, in 2011 haben die Landwirte die Werte auf 30 kg/ha bei Raps und 60 kg/ha bei Winterweizen gesenkt“, sagte der Minister heute in Schwerin.

Besonders grundwasserschonend ist der ökologische Landbau. Im Ländervergleich belegt das Bundesland bei der Betriebszahl den ersten Platz, beim Flächenanteil nach den Bundesländern Brandenburg, Saarland und Hessen den vierten Platz. „Um günstige Rahmenbedingungen zu schaffen, stellen wir in der Förderperiode 2007-2013 allein für die ökologische Bewirtschaftung von Landwirtschaftsflächen ca. 115 Mill. Euro - 46 Millionen Euro mehr als in der vergangenen Förderperiode – zur Verfügung. Das ist gelebter Grundwasserschutz“, betonte der Minister.

(Redaktion)


 


 

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