Sie sind hier: Startseite Mecklenb.-Vorpommern Aktuell News
Weitere Artikel
Hilfsfond

Hilfsfond für ehemalige Heimkinder in der DDR beschlossen

Heute hat das Kabinett der Errichtung des Fonds "Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990" zugestimmt.

Die Landesregierung erkennt die Mitverantwortung des Landes an der Umsetzung der Empfehlungen des "Runden Tisches sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen" auf der Bundesebene und ihre Rolle bei der Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR sowie die Organisation von Hilfen für Betroffene an.

"40 Millionen Euro stehen den ehemaligen Heimkindern insgesamt in allen ostdeutschen Bundesländern zu Verfügung. Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich mit rund 2,4 Mio €. Ab 1. Juli wird es eine Anlauf- und Beratungsstelle geben, die bei der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR angesiedelt sein wird" sagte die Sozialministerin am Dienstag.

Bereits in der vergangenen Woche hatte die Jugend- und Familienministerkonferenz in Hannover einstimmig beschlossen, dass Leistungen aus den Fonds "Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975" sowie "Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990" den Betroffenen anrechnungsfrei auf andere Sozialleistungen gewährt werden sollen. "Ich begrüße diesen Schritt. Den ehemaligen Heimkindern sollen die Leistungen aus den Fonds in voller Höhe zugutekommen, dafür setze ich mich auf allen Ebenen ein. Der Beschluss sorgt für ein Stück weit mehr Gerechtigkeit" sagte Sozialministerin Schwesig.

(Redaktion)


 


 

Fonds Heimerziehung
Heimkinder
Betroffene
Mecklenburg-Vorpommern

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "DDR" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: