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Hochschullehre

Stiftungen starten gemeinsames Bündnis zur Verbesserung der Hochschullehre

Fünf Programme, vier Stiftungen, ein Ziel: die Verbesserung der Lehre an Universitäten und Fachhochschulen.

Im Zentrum von „Lehre hoch n“, dem Bündnis für Hochschullehre, stehen die Vernetzung der Lehrenden, die Entwicklung neuer Lehrformen, der Transfer guter Lehrpraxis – und damit nicht zuletzt auch eine deutliche Senkung der Abbrecherquoten.

„Lehre hoch n“ ist eine Gemeinschaftsinitiative von Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Joachim Herz Stiftung, NORDMETALL-Stiftung und Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. „Kreativität und Innovation haben besondere Bedeutung für die Hochschullehre. Wir wollen mit ‚Lehre hoch n‘ deshalb gute neue Ideen in der Lehre unterstützen und gleichzeitig bekannter machen“, sagt Petra Herz, Vorsitzende des Vorstands der Joachim Herz Stiftung.

Volker Meyer-Guckel, der stellvertretende Generalsekretär des Stifterverbandes, ergänzt: „Das Bündnis finanziert und organisiert erstmals eine nationale Plattform für den Transfer guter Lehrpraxis und die Entwicklung innovativer Lehrformen an den Hochschulen. Wir hoffen, dass die Erfahrungen dieser Stiftungsinitiative neue Anregungen für eine systematische öffentliche Förderung guter Hochschullehre liefern kann.“

Das Bündnis „Lehre hoch n“ besteht aus fünf Einzelprogrammen, die zunächst auf fünf Jahre angelegt sind. Im jetzt ausgeschriebenen „Lehre hoch n Kolleg“ geht es um eine der größten Hürden für den MINT-Nachwuchs: die Einführungsveranstaltungen in die Mathematik, an denen viele angehende Physiker, Elektrotechniker und Informatiker bereits im ersten Semester scheitern. Ziel des Programms ist es, den Austausch der Lehrenden über gelungene Studienreformprojekte und neue Lehrmethoden und deren Transfer in die Hochschulpraxis zu fördern und damit die Abbrecherquoten in den MINT-Fächern zu senken.

„Die Deckung des Fachkräftebedarfs ist eine der größten Zukunftsherausforderungen. Den Hochschulen kommt hier eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu. Deshalb betrachten wir es als zwingend, seitens der Wirtschaft mit den Hochschulen bei der Verbesserung der Lehre zu kooperieren“, sagt Thomas Klischan, Vorstand der NORDMETALL-Stiftung.

Auch die anderen vier Programme von „Lehre hoch n“ funktionieren nach dem gleichen Prinzip – Vernetzung der Lehrenden, Weiterentwicklung von Lehrangeboten und Weitergabe von Wissen:

·        Das „Lehre hoch n Jahresprogramm für Führungskräfte“ bringt Rektoren, Dekane und Lehrende ein Jahr lang regelmäßig zusammen, um gemeinsame Ansätze für die systematische Stärkung der Lehre an den Hochschulen zu entwickeln.
·        Die „Lehre hoch n Lecturers“ sind internationale Experten, die im Rahmen eines konkreten Beratungsauftrags innovative Lehrkonzepte aus dem Ausland nach Deutschland bringen.
·        In den „Lehre hoch n Sommerakademien“ werden neu berufene Professoren auf ihre Lehraufgaben vorbereitet.
·        Das „Lehre hoch n Netzwerk“ ermöglicht allen Teilnehmern der verschiedenen Programme einen dauerhaften Austausch und fördert so den kontinuierlichen Wissenstransfer.

Das „Lehre hoch n Jahresprogramm für Führungskräfte“ beginnt am 24. September 2012. Die Bewerbungsphase für das „Lehre hoch n Kolleg“ läuft bis zum 31. Oktober 2012. Informationen zur Ausschreibung, zu den weiteren Programmen und zum Bündnis „Lehre hoch n“ gibt es online unter www.lehrehochn.de.

(Redaktion)


 


 

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