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Mecklenburg/Vorpommern auf der IAA in Frankfurt

Am Dienstag hat Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph die 65. Internationale Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main besucht. Rudolph informierte sich vor Ort über die Leistungsfähigkeit heimischer Unternehmen sowie über das Automobilzuliefernetzwerk automotive Mecklenburg-Vorpommern.

„Mecklenburg-Vorpommern hat sich zu einer dynamischen Zulieferregion im Automobilbereich entwickelt. Viele kleine, innovative Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern besetzen oft mit einer ganz speziellen Dienstleistung eine Marktnische“, sagte Rudolph vor Ort. Inzwischen sind nach Angaben von automotive M-V rund 100 Unternehmen mit 5.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro für die internationale Automobilindustrie in den Bereichen Forschung, Produktionsentwicklung, Fertigung und Kundenservice im Nordosten tätig.
Aus Mecklenburg-Vorpommern sind sieben Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand bzw. der Messe vertreten. Zu den Ausstellern zählen Lang Metallwarenproduktion Neubrandenburg GmbH; Gummifabrik Lubeca GmbH & Co. Mecklenburg KG, Upahl; ml&s GmbH & Co. KG, Greifswald; Teterower Kunststoffe GmbH & Co. KG; TRW Airbag Systems GmbH, Laage; Webasto Neubrandenburg GmbH sowie Hosch-Industrieklebstoffe aus Altkalen vertreten.
„In vielen modernen Fahrzeugmodellen steckt auch ein Stück Mecklenburg-Vorpommern, was allerdings oft zu wenig bekannt ist. Deshalb ist es gut, dass die Branche sich auf Messen wie dieser präsentiert. Das Produktionsspektrum der Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern ist breit angelegt und technologisch anspruchsvoll“, so Rudolph weiter. Zu den in MV gefertigten Produkten gehören beispielsweise Standheizungen aus Neubrandenburg (Webasto), Airbags aus Laage (TRW Airbagsystems) oder Komponenten für Abgasanlagen aus Ueckermünde (DBW Metallbearbeitungs GmbH).

Seit 2006 sind die Automobilzulieferer im Netzwerk automotive Mecklenburg-Vorpommern organisiert. „Im Netzwerk gelingt es beispielsweise, Synergien zu nutzen und bei Auftraggebern besser wahrgenommen zu werden“, betonte Rudolph. Das Netzwerk will die vorhandenen Potenziale vor allem kleiner und mittelständischer Zulieferer effektiv nutzen, um zum Beispiel gemeinsam für Aufträge an Unternehmen im Land zu werben oder Unterstützung bei Ausbildung und Qualifizierung zu geben. Das Netzwerk vom Wirtschaftsministerium wird mit Mitteln aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt.

(Redaktion)


 


 

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