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Meisterwerk der Woche

Bundesweite Imagekampagne zeichnet Schornsteinfegermeisterin aus MV aus

Karriere im Handwerk: Schwerinerin erhielt mit 25 Jahren eigenen Kehrbezirk

Ab Montag, dem 5. März 2012, präsentiert die Imagekampagne des deutschen Handwerks die Schornsteinfegermeisterin Stefanie Lehmann (siehe Foto) aus der Landeshauptstadt Schwerin in der Kategorie „Meisterwerk der Woche“.  Mit gerade einmal 26 Jahren ist sie Mecklenburg-Vorpommerns erste und einzige Meisterin ihres Gewerks – ein Beispiel, das die Modernität und Zukunftsfähigkeit des gesamten Wirtschaftsbereiches unterstreicht, heißt es in der Begründung.

Außergewöhnliche Projekte, innovative Entwicklungen, einmalige Produktangebote: All das zeichnet das Handwerk in Deutschland aus. Viele dieser besonderen Leistungen sind jedoch nur vor Ort oder in Fachkreisen geläufig. Das will die Imagekampagne des deutschen Handwerks ändern. Auf der Kampagnen-Website www.handwerk.de wird jede Woche ein ausgewählter Betrieb in der Rubrik „Meisterwerk der Woche“ vorgestellt.

Vom 5. bis zum 11. März 2012 wird Schornsteinfegermeisterin Stefanie Lehmann aus Schwerin  präsentiert. Der Schlüssel zu ihrem Erfolg? Bis 2006 blieb Stefanie Lehmann als Gesellin im väterlichen Betrieb und wechselte dann nach Greifswald zu Ingo Ziola, dem Obermeister der Landesinnung der Schornsteinfeger. Da steckte sie auch schon mitten in der berufsbegleitenden Meisterausbildung. Für die fachbezogenen Teile eins und zwei pendelte sie nach Brandenburg, die übergreifenden Teile absolvierte sie bei der Handwerkskammer Schwerin. Im Jahr 2008 schloss sie als Beste des gesamten Jahrgangs die Meisterprüfung ab. In zahlreichen Weiterbildungen hat die Junghandwerkerin ihre Kenntnisse dann kontinuierlich erweitert – vom Existenzgründerkurs bis zum Lehrgang zur Elektrofachkraft.

Zusätzlich absolvierte sie eine Ausbildung zur Gebäudeenergieberaterin, um ihre Kunden auch beim Thema Energieeinsparung kompetent beraten zu können. So viel Fleiß zahlt sich schließlich aus: 2010 erhielt Stefanie Lehmann ihren ersten eigenen Kehrbezirk. Seither können sich die Bewohner in und um Schwerin auf ihren weiblichen Glücksbringer verlassen. Diese Meisterleistung steht stellvertretend für die Größe und Innovationskraft der rund 990.000 Handwerksbetriebe in Deutschland, die zusammen 5,1 Millionen Menschen beschäftigen.

Die Imagekampagne des Handwerks wurde im Januar 2010 vom Deutschen Handwerkskammertag (DHKT) ins Leben gerufen. Ziel der auf fünf Jahre angelegten Kommunikationsoffensive ist es, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Wirtschaftsbereiches zu verdeutlichen. Der Claim „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht von nebenan.“ bringt Größe, Innovationskraft, Vielfalt und Lebensnähe des Handwerks auf den Punkt.

In Mecklenburg-Vorpommern wird die bundesweite Kampagne durch die Informations- und Imageoffensive „Besser ein Meister“ untersetzt und auf regionale Gegebenheiten abgestimmt. Hiermit wollen die Handwerkskammern des Landes auf die Vorzüge und herausragende Bedeutung des Meisterabschlusses als Gütezeichen der Branche aufmerksam machen. Insbesondere Jugendliche sollen ermuntert werden, in einem der rund 20.000 Handwerksbetriebe Mecklenburg-Vorpommerns eine Ausbildung zu absolvieren und mit der Meisterqualifikation gute Perspektiven als Führungskraft oder selbständige Unternehmer zu erlangen.

Quelle: Handwerkskammer Schwerin / BTZ      

(Redaktion)


 


 

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