Weitere Artikel
Immungenetics AG

Weiterentwicklung des neuen „Alzheimer-Gens“

Immungenetics AG hat heute bekannt gegeben, dass sie eine langfristige Kooperationsvereinbarung mit Prof. Jens Pahnke abgeschlossen hat. Im Rahmen dieser Kooperation werden Immungenetics AG und Prof. Pahnke gemeinsam ...

... der Erforschung und kommerziellen Vermarktung von genetischen Diagnose-, Prognose- und Therapiemarkern sowie Wirkstoffen zur besseren Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen arbeiten. „Ich freue mich, dass ich einen leistungsstarken und innovativen Industriepartner gefunden habe, mit dem ich meine wissenschaftlichen Ergebnisse weiter entwickeln und vermarkten kann“, erklärt Prof. Pahnke. Mit seiner Arbeitsgruppe an der Universität Rostock hat Prof. Pahnke in den letzten Jahren immer wieder Forschungsergebnisse hervorgebracht, die mit verschiedenen Industriepartnern, unter anderem Unternehmen der Pharmabranche, umgesetzt werden konnten. Die Kooperation mit Immungenetics AG soll die Forschungsarbeit auf der Ebene der frühen Forschungs- und Entwicklungsstadium stärken, indem wissenschaftliche Synergien zwischen Immungenetics AG und der Arbeitsgruppe von Prof. Pahnke genutzt und die wirtschaftliche Verwertung gestärkt werden. „Dieses ist ein wichtiger Schritt für Immungenetics AG, da wir durch die Kooperation mit Herrn Prof. Pahnke seine herausragende Kompetenz strategisch und langfristig für das Unternehmen gewinnen und somit die bisher adressierten Indikationen um relevante Krankheitsbilder aus dem Bereich der neurodegenerativen Erkrankungen erweitern können“ erläutert der Vorstand der Immungenetics AG, Moritz v. Grotthuss.

Die Kooperation wird in einem ersten Projekt die Nutzung von Thiethylperazine (Torecan ®) und Thiethylperazine-Derivaten mit ABC-Transporter-aktivierender Wirkung zur Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen sowie die Funktion des Transporters ABCC1 zur Diagnostik und Therapieüberwachung von M. Alzheimer und M. Parkinson umfassen. Hierdurch wird es möglich sein, den Verlauf der Alzheimer Demenz und des Morbus Parkinson um mehrere Jahre zu verzögern und damit sowohl den betroffenen Patienten zu helfen als auch für das Gesundheitssystem erhebliche Kosten einzusparen. Bei dem Wirkstoff handelt es sich um eine Zweitindikation für ein bereits am Markt erhältliches Medikament. Prof. Pahnke hat diese Ergebnisse in einer vielbeachteten Veröffentlichung im hochrangigen ‚Journal of Clinical Investigation‘, Ausgabe Okt. 2011 (online verfügbar seit dem 01. Sept. 2011, http://www.jci.org), vorgestellt.

Die Weiterentwicklung und spätere Vermarktung der Wirkstoffe sowie der Diagnostik und Therapieüberwachung sollen mit weiteren Partnern aus der Pharmawirtschaft erfolgen

(Redaktion)


 


 

Jens Pahnke
Prof
Immungenetics AG
Kooperation
Wirkstoffe

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Jens Pahnke" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: