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INNOTECH Summer School

Gründungs-Crashkurs – damit das Start-up kein Flop wird

Viele junge Leute wie die beiden Studenten Christopher Hunck und Kai Pohl setzen auf Selbständigkeit, gründen eigene Firmen – und landen häufig in der Insolvenz. Damit ihr Start-up nicht zum Flop wird, besuchten sie zusammen mit 18 anderen Existenzgründern die INNOTECH Summer School im hit-Technopark in Hamburg.

In der Werbung schreien die Frauen vor Glück, wenn ihnen der Postbote Schuhe vom Internet-Anbieter bringt. Auf einen ähnlichen Erfolg hoffen Christopher Hunck und Kai Pohl. Die beiden Lüneburger Studenten der Wirtschaftsinformatik und Industrietechnik nennen ihr vorerst nur akademisches Konzept für die Selbstständigkeit "1001 Schuh": Junge Designer sollen in ihrer Vision die Modelle in limitierter Auflage entwerfen, das Paar zu 1000 Euro. Die betucht gedachten Kunden sollen im Internet bestellen können. Nach der Bezahlung würden die Kunden ein Abdruckset zugeschickt bekommen. Nach dem Fußabdruck ließe die Firma dann Schuhe in Deutschland maßschneidern.

Die Idee der Nachwuchsakademiker steht derzeit in Hamburg auf dem Prüfstand. Dort veranstalten die Lüneburger Universität, der hit-Technopark und das Hamburger Existenzgründerprogramm hep die "Innotech-Summer-School", nach eigener Beschreibung ein "Gründungs-Crashkursus - damit das Start-up kein Flop wird". 20 Studenten und Mitarbeiter von Hochschulen, die ein Unternehmen gründen wollen, lernen innerhalb einer Woche, worauf sie bei ihrem Weg in die Selbstständigkeit achten müssen. Auf dem Stundenplan stehen Themen wie Rechtsformen, Steuern, Marketing, Buchführung, Kalkulation, Versicherungsfragen, aber auch die Unternehmerpersönlichkeit.

Die Initiatoren - Wolfram Birkel vom Technopark, Dr. Helmut Thamer, Geschäftsführer der TuTech Innovation GmbH, und der Lüneburger Professor Reinhard Schulte - wollen "Existenzgründern auf dem Weg ins Abenteuer Selbstständigkeit zur Seite stehen".

Hunck (25) und Pohl (24), die aus Seevetal und Lauenburg stammen und an der Ilmenau studieren, gefällt die Mischung gut. "In allen Vorlesungen wird über individuelle Vorstellungen gesprochen und überlegt: Passt das zu uns?", berichtet Hunck. Da Teilnehmer und Dozenten die Ideen hinterfragen, entwickeln die Chefs von morgen neue Ansätze für ihre Projekte. So ist dem Duo von der Leuphana klar, dass es Investoren für sein Grundkapital braucht und dass die Geldgeber eine Menge Bares und Ideen ins Marketing stecken müssen, um die Schuhidee an den Frauenfuß zu bringen.

119 Euro zahlen die Teilnehmer für die praktische Einführung in die Marktwirtschaft. Das sei wenig Geld und gut angelegt obendrein, finden Hunck und sein Partner Pohl. Denn neben nützlichen Tipps sowie Lehrmaterial sind in dem Preis auch Unterkunft und Verpflegung enthalten.

Falls die angehenden Jungunternehmer ihre Pläne tatsächlich in die Tat umsetzen, könnten sie zunächst in den Hamburger hit Technopark ziehen. Denn der bietet auf dem 25 000 Quadratmeter großen Gelände neben Büros und Know-how unter anderem Serviceleistungen wie einen Konferenzraum, einen Empfangsservice und eine Poststelle. Dinge, für die in jungen Firmen oft noch kein eigener Etatposten vorhanden ist.
Und wie in dem Kompaktseminar zählt dort noch etwas anderes: Durch die Zusammenarbeit haben die angehenden Unternehmer Kontakt zu Gleichgesinnten – manche Geschäftsidee kann sich mit einer anderen ergänzen. Und wird dann im hit-Technopark möglicherweise zum großen Hit.

(ots / hit-Technopark GmbH & Co KG)


 


 

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