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Insolvenz

Wirtschaftsverband Handwerk fordert Landesbürgschaft auch für kleine Zulieferbetriebe

Vor dem Hintergrund der Insolvenz der P+S Werften in Stralsund und Wolgast fordert das selbständige Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern vom Land für die betroffenen Handwerksbetriebe Hilfe bei der Absicherung ihrer Liquidität.

Viele Zulieferbetriebe sind aufgrund der von der Landesregierung im Juni zugesagten Fördersumme in Höhe von 152,4 Millionen Euro von einer entsprechenden Planungssicherheit ausgegangen. Durch die plötzliche Insolvenz droht nun für viele kleine und Kleinstunternehmen, die von Aufträgen der Werften und deren Nachunternehmern wirtschaftlich abhängig sind, die Zahlungsunfähigkeit

Hierzu der Präsident des Wirtschaftsverbandes Handwerk, Michael Roolf: „Genauso wie die Landesregierung ihre Unterstützung beim Massenkredit für die Werft bei der Umsetzung einer Auffanggesellschaft für die Mitarbeiter zugesagt hat, benötigen die durch die Insolvenz bedrohten Handwerksunternehmen Landesbürgschaften, um damit gemeinsam mit den Banken Liquiditätssicherheit zu generieren.“ 

Aufgabe der Landespolitik muss in dieser schwierigen Situation sein,  Insolvenzen im Handwerk zu verhindern, die durch offene Forderungen ausgelöst werden. Frühere Insolvenzen von Werften haben gezeigt, dass insbesondere kleine und Kleinstunternehmen oftmals dem wirtschaftlichen Schaden chancenlos gegenüberstehen.              

(Redaktion)


 


 

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