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Jugendanstalt

Das Gebet macht vor Mauern nicht halt

Einen Tag vor dem Gedenktag an den überlieferten Todestag der Apostel und Kirchenväter Simon Petrus und Paulus von Tarsus am 29. Juni fand in der Jugendanstalt Neustrelitz in der erst im Dezember letzten Jahres geweihten Kapelle St. Petrus und Paulus der erste ökumenische Gebetstag statt.

Über den Tag verteilt von 9.00 bis 19.00 Uhr "probierten" der katholische Gefängnisseelsorger Pater Gabriel Zörnig und der evangelische Pastor Vogel gemeinsam mit den jugendlichen Strafgefangenen unterschiedliche Formen des Gebetes aus. In die Vorbereitung des Gebetstages wurden die Jugendlichen mit einbezogen. Es hat auch Elemente des sogenannten Stundengebets, eine Taizé-Andacht wie Elemente des Rosenkranzes gegeben.

"Ich freue mich sehr, dass die Seelsorge in der Jugendanstalt Neustrelitz auf diese Weise belebt und für die jugendlichen Gefangenen greifbar gemacht wird," so Justizministerin Uta-Maria Kuder. Gerade jugendliche Gefangene brauchten einen Ort des Rückzuges, der Ruhe, des Zuspruchs und der Orientierung, so die Politikerin. Dies könne gerade in der so eindrucksvoll gestalteten Kapelle der Jugendanstalt Neustrelitz gelingen. 

Die Gefängnisseelsorge ist ein wichtiger Baustein für ein zukünftiges straffreies Leben. Der christliche Glauben kann helfen, die eigene Schuld zu überwinden und einen Sinn im Leben zu finden. In der Vorbereitung zum 1. Gebetstag hätten die jungen Gefangenen aktiv gezeigt, dass sie darin einen Sinn sehen. Kuder: "Ich freue mich sehr, dass junge Menschen hinter den Gefängnismauern einen Weg zu Gott finden – der Glaube und das Gebet machen eben nicht vor den Mauern halt."

(Redaktion)


 


 

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