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Espresso magenfreundlicher als Filterkaffee

Am kommenden Samstag ist wieder der Tag des Lieblingsgetränkes der Mecklenburger und Vorpommern: Der Tag des Kaffees. Laut einer Forsa-Umfrage der Techniker Krankenkasse (TK) trinken 85 Prozent der Befragten im Nordosten täglich Kaffee und Tee.

Allen magenempfindlichen Kaffeeliebhabern empfiehlt die TK in Schwerin Kaffees mit geringer Brühzeit wie den italienischen Espresso zu trinken. Dieser ist magenfreundlicher als sein Ruf und enthält zudem weniger Koffein als gewöhnlicher Filterkaffee.

Espresso ist bekömmlicher, da die Bohnen bei wesentlich höheren Temperaturen gebrannt werden. Außerdem machen verschiedene Brühverfahren den Unterschied: Beim Filterkaffee läuft das Wasser minutenlang durch das Kaffeepulver im Filter. Durch die lange Brühzeit entsteht nicht nur der für Filterkaffee typische Geschmack, sondern auch Bitter- und Reizstoffe werden dabei aus dem Pulver gelöst. Beim Espresso hingegen wird das Wasser mit sehr hohem Druck durch das Kaffeemehl gepresst. Da das Wasser nur kurze Zeit mit dem gemahlenen Kaffee in Berührung kommt, werden nur wenige magenreizende Stoffe gelöst. Dies ist übrigens auch der Grund dafür, dass Espresso weniger Koffein enthält als eine Tasse Filterkaffee.

Aber auch Filterkaffee kann auf eine magenfreundliche Weise zubereitet werden, indem die Brühzeit verkürzt wird. Kaffeemaschinen, die mit hohem Druck arbeiten, drücken das Wasser schnell durch Pads oder Kapseln. Dabei entsteht normaler Kaffee, der milder schmeckt als Espresso und zugleich magenfreundlicher als Filterkaffee ist.

(Redaktion)


 


 

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