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Kaiserschnitt

Jedes dritte Baby kommt per OP zur Welt

Drei von zehn Babys in Mecklenburg-Vorpommern kommen auf dem OP-Tisch zur Welt. Zum Vergleich: 2000 lag die Quote bei 17 Prozent. Fünf Jahre später waren es hierzulande 23 Prozent.

Das teilte die Techniker Krankenkasse (TK) in Schwerin heute unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes mit.
Bundesweit betrachtet, gibt es deutliche Unterschiede: Der Anteil an Kaiserschnitt-Geburten war 2011 im Saarland mit über 38 Prozent am höchsten, in Sachsen mit 23,2 Prozent am niedrigsten. Mecklenburg-Vorpommern liegt mit rund 29 Prozent etwas unter dem Bundesdurchschnitt von rund 32 Prozent.
Die starken regionalen Unterschiede bei Kaiserschnitt-Geburten deuten möglicherweise darauf hin, dass nicht allein medizinische Gründe ausschlaggebend sind, ob ein Kind auf natürlichem Weg das Licht der Welt erblickt oder per Operation. Einige Frauen haben Angst vor dem Geburtsschmerz oder vor nachträglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Außerdem ist die Geburt schneller und besser planbar. Andere Frauen wünschen sich, dass ihr Baby an einem ganz bestimmten Tag zur Welt kommt und wollen dies nicht dem Zufall überlassen. Auswertungen der TK zeigten beispielsweise, dass am 11. November 2011 (11.11.11) mehr als doppelt so viele Kaiserschnitte durchgeführt wurden, wie an anderen Tagen.
Frauen, die Angst vor den Schmerzen einer natürlichen Geburt haben und an einen Kaiserschnitt denken, können sich ausführlich über Risiken und mögliche Alternativen bei einer Vertragshebamme beraten lassen. Die Kosten übernehmen neben der TK auch andere gesetzlichen Krankenkassen.
Weitere Informationen Rund um die Geburt gibt es im Internet unter www.tk.de(Webcode 99376).

(Redaktion)


 


 

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