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Das Land braucht Kinder

Kinderwunsch junger Eltern unterstützen

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Die medizinische Behandlung von Eltern mit Kinderwunsch soll nach dem Willen von Mecklenburg-Vorpommern nicht am Geld scheitern

Für einen entsprechenden Vorstoß des Landtags warb Gesundheitsministerin Manuela Schwesig heute im Bundesrat. "Wir wollen ein Zeichen setzen, um den Kinderwunsch von Ehepaaren zu unterstützen - unabhängig von deren finanziellen Möglichkeiten. Ungewollte Kinderlosigkeit geht uns alle an.

Hintergrund der Initiative ist eine Regelung, nach der Krankenkassen die Kosten für die ersten drei Versuche nur zur Hälfte zahlen. Eine künstliche Befruchtung kostet rund 3.200 Euro. "Durch diese seit 2004 geltende Regelung ist die Zahl der Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung um 70 Prozent zurückgegangen, bei Paaren mit Beihilferegelung sank die Zahl um ein Drittel", sagte die Ministerin.

"Grundsätzlich muss die Zuzahlung für die Behandlung  abgeschafft werden, so wie es der Bundesrat heute beschlossen hat. Weil die Bundesregierung bisher jedoch keine Ansätze zeigte, diese Forderung umzusetzen, hat Mecklenburg-Vorpommern als möglichen Kompromiss vorgeschlagen, die Kosten zu 25 Prozent aus Bundesmitteln zu finanzieren, 50 Prozent als Kassenanteil und 25 Prozent als Eigenteil. Das ist für mich ein partnerschaftliches Modell, das der Familienförderung gerecht wird", so Schwesig.

(Redaktion)



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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © Franz Maininger / pixelio.de


 

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