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Kirchen über Entwicklungsprogramm für ländlichen Raum MV (ELER) gefördert

Vom europäischen Entwicklungsprogramm für den ländichen Raum (ELER) profitieren in Mecklenburg-Vorpommern auch Kirchen und ihre Einrichtungen. So wurden in der von 2007 bis 2013 währenden Förderperiode ...

...in diesem Bereich insgesamt 205 Vorhaben mit einem Volumen von 12,3 Mio. € bewilligt. Davon wurden bereits ca. 11,8 Mio. € ausgezahlt.

Dabei sind die durch EU- und Landesmittel unterstützten Vorhaben der Kirchgemeinden und christlichen Trägervereine ganz unterschiedlicher Natur. So erhielt die Kirchgemeinde in Schlemmin, Landkreis Vorpommern-Rügen, für den Verzicht forstwirtschaftlicher Nutzung eines Teils ihres Waldes 21 600 € bewilligt, davon sind 12 900 € ausgezahlt. 17 Vorhaben betreffen den Bau von Kleinkläranlagen. Andere geförderte Vorhaben gehören zur Dorferneuerung oder unterstützen die Kirche als Träger touristisch genutzter Einrichtungen.

Mehr als die Hälfte der Anträge (112 Vorhaben) zielt auf die Erhaltung ländlicher Kulturdenkmäler. Hier hat die Förderung ein Gesamtvolumen von 8.709 000 €, davon wurden 8.520 000 € ausgezahlt. In diesen Bereich gehören u. a. die Innenrauminstandsetzung in der Kirche Klein Plasten, die umfangreiche Dachsanierung der Kirche Altefähr oder die Wiederherstellung der „Winterkirche am Kloster Rühn“. Aber auch die Schaffung eines Jugendzentrums im ehemaligen Pfarrhaus in Abtshagen, das „Haus der Jugend – Haus der Zukunft“ in Warin oder der Um- und Ausbau des Herrenhauses in Neu Sammit zu einer Kinder- und Jugendeinrichtung wurden gefördert.

 „Den Kirchen und ihren Einrichtungen kommt im ländlichen Raum eine besondere, identitätsstiftende Rolle zu“, erläutert Agrar-Minister Dr. Till Backhaus das Ziel der Förderung. „Das hauptsächlich aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die ländliche Entwicklung  sowie aus Mitteln des Landes und der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz finanzierte Entwicklungsprogramm für die ländlichen Räume setzt bei den vorhandenen Stärken der strukturprägenden Land-, Forst- und Ernährungs- sowie Tourismuswirtschaft ebenso wie bei den naturräumlichen Potenziale an. Es berücksichtigt insbesondere Schwächen ländlicher Infrastruktur , die hinderlich für eine positive wirtschaftliche Entwicklung sind, gleichzeitig aber für die Attraktivität des Landes eine zentrale Bedeutung haben.“

(Redaktion)


 


 

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