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Konflikte

Lösen von Konflikten zwischen Führungskraft und Arbeitnehmern

Gemeinsam sind wir stärker als Alleine! In einem Unternehmen sind Konflikte zwischen einer Führungskraft und den Mitarbeitern oft schwierig zu lösen. Dies hat eine Vielzahl von Gründen:

1. Gegenseitige Abhängigkeitsverhältnisse

Zum einen steht natürlich der Mitarbeiter in der Hierarchie unter der Führungskraft. Oft sind seine berufliche Karriere und seine weitere Beschäftigung im Unternehmen vom Wohlwollen oder zumindest der Duldung der Führungskraft abhängig. Dies kann dazu führen, dass zum Beispiel berechtigte Kritik oft nicht vorgebracht oder aber ein ehrliches Gespräch über die möglichen Ursachen von Schwierigkeiten in der Firma nicht geführt werden kann.


2. Mangelnde Fähigkeit der Personalführung
Viele Führungskräfte sind zwar fachlich kompetent, verstehen aber oft wenig von Mitarbeiterführung. Sie machen oft den Fehler, die Menschen bei notwendigen Veränderungen nicht mitzunehmen und können letzten Endes wichtige Botschaften nicht weiterkommunizieren. Hier kann ein Mediator wahre Wunder beim Coaching von Führungskräften vollbringen.

3. Sandwich-Position der Führungskräfte
Viele Führungskräfte stecken auch in einem kritischen Dilemma zwischen den Erwartungen der Unternehmensleitung, ihren eigenen Wünschen und denen ihrer Untergebenen. Sie geben hier oft den Druck nach unten weiter, der auf sie selbst ausgeübt wird. Wer zum Beispiel von seinen eigenen Vorgesetzten zur Umsetzung unrealistischer Zielvorgaben gedrängt wird, der wird diesen Druck an seinen Angestellten auslassen. Wenn die Unternehmensführung Umstrukturierungen beschließt, die gravierende Folgen für die betroffenen Mitarbeiter haben, dann ist der betreffende Vorgesetzte in der schlimmen Lage, Maßnahmen mit umsetzen zu müssen, mit denen er nicht einverstanden ist. Gleichzeitig bekommt er von den Mitarbeitern die Wut auf die Firmenleitung ab.

All diese Punkte verhindern im Konfliktfall ein ehrliches Gespräch zwischen dem Vorgesetzten und dem Mitarbeiter. Hier ist es deshalb unter Umständen am besten einen neutralen Mediator oder Coach einzuschalten. Dieser kann schon in der Frühphase eines Konflikts helfend und vermittelnd tätig werden und rechtzeitig eingreifen, bevor die Situation eskaliert. Er ist oft auch günstiger als arbeitsrechtliche Streitigkeiten, die oft jede Menge Geld kosten und bei denen es am Ende meist nur Verlierer gibt.

Auch bei Olaf Friedersdorf erfolgt eine Mediation auf folgende Weise: Zunächst wird in einem Vorgespräch die Frage abgeklärt, ob und inwieweit der Versuch einer Mediation überhaupt Sinn macht. dann wird das weitere Vorgehen abgesprochen. In der Regel werden erst einmal Einzelgespräche mit allen Betroffenen geführt, damit jeder die Möglichkeit hat, dem Mediator seine Sicht der Dinge frei und unbefangen zu schildern. Dann wird über das weitere Vorgehen entschieden. in einem zweiten Schritt setzen sich alle an einen Tisch, um gemeinsam Konfliktlösungen für die Zukunft zu erarbeiten.

(Redaktion)


 


 

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