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Landgestüt

Landgestüt verkörpert seit 200 Jahren Kultur und Tradition

„Das Landgestüt Redefin bewahrt und lebt Tradition, erhält die historische Gestütsanlage, Kulturlandschaften und bewegliche Kulturgüter, kurzum: das Landgestüt verkörpert Kultur und Tradition – seit 200 Jahren“,....

....sagte der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus heute in Redefin (Landkreis Ludwigslust-Parchim) während des feierlichen Festakts anlässlich der Jubiläumsparaden zum 200-jährigen Bestehen des Landgestüts.

„Daher steht für mich auch fest, wohin wir in Zukunft wollen: Schließlich hat sich die Landesregierung auch im Koalitionsvertrag zu Redefin bekannt: Ziel ist es, das Landgestüt als Kulturgut zu erhalten, die historische Gestütsanlage komplett zu sanieren, das Landgestüt als Pferdekompetenzzentrum weiterzuentwickeln und auf eine solide wirtschaftliche Basis zu stellen“, betont der Minister.

Als Wiege der Pferdezucht in Mecklenburg-Vorpommern existierte bereits 1710 in Redefin ein landherrschaftliches Gestüt, das den Marstall des Schweriner Herzoghauses mit edlen Pferden belieferte. Offiziell wurde es auf herzoglichen Erlass 1812 gegründet. 1840 betrieb man bereits 26 Deckstationen mit 134 Hengsten. Um die Jahrhundertwende werden die Hengstschauen eingeführt. Die Besucher und Pferdebesitzer kamen zahlreich, Deckungen wurden vereinbart und Hengste wurden verkauft. Dies war der Grundstein für die heutige Arbeit des Landgestüts.

Erst in den 1960er und 70er Jahren erkennt man im Reitsport, in der Reit- und Fahrtouristik und im Export von Pferden neue Möglichkeiten für die Arbeit in Redefin. Auch die Hengstparaden werden wieder zu einem Besuchermagneten und tausende Menschen folgen der Einladung.

Im Zuge der Wiedervereinigung Stand auch die Frage der Privatisierung des Gestüts zur Debatte. „Ich habe schon damals das Potential von Redefin gesehen und habe mich mit all meinen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür eingesetzt, dass das Gestüt in Landeshand bleibt“, so Minister Backhaus.

Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat seit 1992 über 16 Millionen Euro in die Zukunft und das Potential des Landgestüts investiert. „Und ich bin überzeugt, dass diese Investitionen gut angelegt sind“, so der Landwirtschaftsminister. Ein unverzichtbarer Partner war und ist der Förderkreis Landgestüt Redefin e.V. mit seiner Tatkraft und Unterstützung.

In den vergangenen 15 Jahren hat sich das Landgestüt wesentlich breiter aufgestellt. Dazu gehören beispielsweise die Messe LebensArt und die Konzerte im Rahmen der Mecklenburger Festspiele. Erstmals soll in diesem Jahr ein Weihnachtsmarkt auf dem Landgestüt stattfinden.

Jährlich besuchen ca. 80.000 Besucher das Landgestüt. Es ist in der Griesen Gegend ein wichtiger touristischer Schwerpunkt. Außerdem befindet sich auf dem Landgestütsgelände das Informationszentrum für die gesamte Umgebung. „Die zahlreichen Besucher sind Gäste der Gastronomie und Hotellerie und schaffen so Wertschöpfung im ländlichen Raum“, sagte Backhaus.

(Redaktion)


 


 

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