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LKW-Maut

LKW-Maut benachteiligt regionale Unternehmen

Laut Presseberichten planen SPD und Grüne bei einer Regierungsübernahme die LKW-Maut auf alle Straßen bis hin zu Kreisstraßen auszudehnen. Hierdurch würde das Transport- und Logistikgewerbe in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern besonders stark belastet, warnt die IHK zu Schwerin.

Da die wenigsten Spediteure ihre Kosten vollständig auf ihre Kunden überwälzen können, würden sich ihre betriebswirtschaftlichen Probleme verstärken. Auch haben sich die sogenannten ´Harmonisierungsmaßnahmen´ als Ausgleich für die Kostenmehrbelastung durch die LKW-Maut im Verhältnis zu den ausländischen Wettbewerbern als ineffektiv erwiesen. Dies bemängelte die Schweriner IHK bereits im September des Jahres, da hier eine Effizienz an Fördermaßnahmen durch ein sogenanntes ´Windhundprinzip´ nicht gewährleistet werden kann. Bereits heute zahlen Transportunternehmer in Deutschland über 4 Mrd. Euro Mautabgaben jährlich.

´Es ist zudem zu befürchten, dass eine Ausdehnung der LKW-Maut lediglich als Ersatz für Steuermittel genutzt wird´, gibt Dr. Dorothee Crayen, IHK-Geschäftsbereichsleiterin zu bedenken. ´Bei einer gleichzeitigen Absenkung der für die Straße vorgesehenen Steuermittel würden die Nutzer mehr zahlen, aber keine besser ausgebaute Infrastruktur erhalten´, so Dr. Crayen abschließend. Ein nachhaltiges Infrastrukturkonzept mit einem schlüssigen Finanzierungsplan sei grundsätzlich zu begrüßen. Fiskalische Motive, um an anderer Stelle Geld zu sparen, müssten aber ausgeschlossen werden.

(Redaktion)


 


 

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