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Bildungsmonitor: Nordmetall kommentiert das Abschneiden der Nord-Länder

„Verbesserungen zum Vorjahr reichen nicht“

In Berlin wurde heute der „Bildungsmonitor“ des Instituts der deutschen Wirtschaft und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft vorgestellt. Die jährliche Vergleichsstudie bewertet, inwieweit das Bildungssystem eines Bundeslandes Fortschritte auf dem Weg zu mehr Wachstum und Bildungsgerechtigkeit erzielt.

Aus Sicht des Arbeitgeberverbands Nordmetall zeigt das Abschneiden der fünf norddeutschen Bundesländer die Kleinstaaterei des Bildungsföderalismus: Bremen, Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind über das gesamte Ranking verstreut und landen auf den Plätzen 5, 7 ,8 10 und 16 (von 16). Dabei liegt Bremen in der für die Metall- und Elektroindustrie so wichtigen Kategorie MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) auf Platz 1 und Schleswig-Holstein auf dem vorletzten Platz 15. In Mecklenburg- Vorpommern spielt der Zusammenhang des Bildungserfolgs mit der sozialen Herkunft kaum noch eine Rolle (Integration: Platz 1), dagegen gelingt dies in Niedersachsen nur schlecht (Platz 15).

„Erfreulich ist in dieser Gemengelage“, so Peter Golinski, Abteilungsleiter Bildungspolitik bei Nordmetall, „dass in den meisten Kategorien Verbesserungen zum Vorjahr erzielt werden konnten.“ Dies bedeute aber auch, dass die Politik nicht nachlassen dürfe. Dies gelte für die Länder selbst, aber auch bundesweit: „Die Qualität der persönlichen MINT- oder Berufsbildung darf nicht vom Zufall des Wohn-, Ausbildungs- oder Studienortes abhängen“, so Golinski.

„Und auch von außen wollen wir gerne weiter unterstützen“, sagte Golinski mit Verweis auf die vielfältigen Bildungsinitiativen des Arbeitgeberverbandes Nordmetall und seiner Stiftung . Gerade in der MINT-Förderung an allgemeinbildenden Schulen sowie bei der Verbesserung der Hochschullehre im Norden engagiere sich Nordmetall.

„Besonders freut uns, dass es vor allem Hamburg und dahinter Bremen gelungen ist, sich im Bundesvergleich am stärksten weiter zu entwickeln.“ „Langfristig“, so resümiert Golinski, „kommt das Engagement für die MINT-Bildung allen zu Gute.“ Denn allein durch die Verbesserung der MINT-Bildung an allgemeinbildenden Schulen zwischen 2000 und 2009 würde das Wachstum in Deutschland langfristig um 0,35 Prozentpunkte wachsen, heißt es im Bildungsmonitor.

In unserem Newsroom auf nordmetall-news.de finden Sie unter „Neuestes Video“ ein Interview mit unserem Bildungsexperten Peter Golinski.

Auf www.insm-bildungsmonitor.de finden Sie alle Ergebnisse des Bildungsmonitors mit animierten Grafiken.

(Redaktion)


 


 

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