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Zusammenarbeit OLA und Behindertenverbände zahlen sich aus

Im Vorfeld des Weltbehindertentages am 3. Dezember hat heute der Geschäftsführer der Ostseeland Verkehr GmbH (OLA), Dirk Fischer, an Peter Braun vom Allgemeinen Behindertenverband MV ...

....und Wolfgang Itter vom Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband sowie an den Deutschen Schwerhörigenbund eine Spende in Höhe von 3.000 Euro übergeben. „Das ist ein Dankeschön für die Schulung von rund 60 Kundenbetreuern der OLA im Umgang mit Menschen mit Handicap im öffentlichen Verkehr“, sagte Fischer. Im Rahmen des Themenjahres „Betreutes Fahren“ haben alle Kundenbetreuer an dem einzigartigen Projekt teilgenommen und ein von den Verbänden ausgestelltes Zertifikat (s. Anlage) erhalten.

Mobilität für alle Menschen
„Wer die Bedürfnisse von unseren Mitbürgern mit einer Behinderung kennen will, sollte direkt das Gespräch mit ihnen suchen“, sagte OLA-Geschäftsführer Dirk Fischer. „Das möchten wir auch heute mit der Einladung einer Schulklasse zu einer Sozialstunde mit den Behindertenverbänden symbolisieren. So erfahren wir, welche Anliegen Menschen mit Handicap haben, wo Hilfe erwünscht und angebracht ist. Unser Ziel ist, Ängste zu nehmen und allen Menschen einen freien Zugang zum öffentlichen und sozialen Leben zu ermöglichen und das an jedem Tag im Jahr.“

Im Verlauf der Schulung durch Vertreter der drei Behindertenverbände in diesem Jahr wurde das Zugpersonal auf noch bestehende Mobilitätseinschränkungen in den Zügen und auf den Bahnhöfen aufmerksam gemacht. Die Kundenbetreuer wurden sensibilisiert, die Probleme von Fahrgästen mit Bewegungseinschränkungen zu erkennen und situationsbedingt angemessen zu reagieren. Dabei wurden auch spezifische Handicaps näher dargestellt, wie beispielsweise Schwerhörigkeit, starke Sehschwäche oder Blindheit sowie körperliche Behinderungen. Die Schulung umfasste auch praktische Übungen, unter anderem Hilfestellungen beim Ein- und Ausstieg. Gemeinsam wurde besprochen, wie der öffentliche Verkehr inklusive der Informationssysteme barrierefreier gestaltet werden kann.

OLA-Geschäftsführer Dirk Fischer kündigte an, das Weiterbildungsprogramm auch in Zukunft fortsetzen zu wollen. „Die Schulungen haben sich ausgezahlt, weil unsere Kundenbetreuer jetzt sicherer sind, auf Menschen mit Handicap zuzugehen und besser wissen, wie sie helfen können.“ 

(Redaktion)


 


 

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