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Geld statt Worte

„Ministerpräsident Erwin Sellering soll Worte in Taten umsetzen“, so Herr Roolf, vom Wirtschaftsverband Handwerk Mecklenburg-Vorpommern e.V.


Die Insolvenz der P+S-Werften zieht auch zahlreiche Zulieferunternehmen im Handwerk in Mitleidenschaft. Im August dieses Jahres sagte die Landesregierung zu, dass die von der Insolvenz der P+S-Werften betroffenen Zulieferunternehmen im Handwerk Hilfe vom Land bekommen. Dafür stünden die Instrumente von Landesbürgschaften, Ausfallbürgschaften der Bürgschaftsbank sowie zinsverbilligte Darlehen bis zu einer Summe von jeweils 500.000 Euro zur Verfügung.
Nun verkündete der Insolvenzverwalter der P+S-Werften Berthold Brinkmann, dass voraussichtlich mehr als 90 Prozent der Forderungen verloren seien. Bei den Zulieferbetrieben handelt es sich insgesamt um Forderungen in einer Höhe von etwa 50 Millionen Euro.
„Beim Verkauf der beiden ehemaligen Scandlines-Fähren haben vorrangig das Land und der Bund, als Sicherheitengeber, Anspruch auf die Erlöse“, erklärt Michael Roolf, Präsident des Wirtschaftsverbandes Handwerk Mecklenburg-Vorpommern. „Dieses Geld muss die Landesregierung für die kleinen und mittleren Zulieferbetriebe einsetzen, um hier weitere Insolvenzen abzuwenden.“
Ministerpräsident Erwin Sellering hat immer wieder öffentlich bekundet, dass es sein Ziel sei das Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern und seine kleinen und mittleren Unternehmen zu stärken und weiter voranzubringen. „Die Unterstützung der Zulieferbetriebe im Handwerk ist eine gute Gelegenheit, seine Worte in Taten umzusetzen“, meint Michael Roolf.

(Redaktion)


 


 

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