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Praxistest iphone 4S

Einziges Plus ist die neue Antenne

Das neue iPhone 4S ist heute in der business-on.de-Redaktion angekommen. Wir haben es einem ersten Praxistest unterzogen. Das Ergebnis ist ernüchternd. Nur über die neue Antenne haben wir uns wirklich gefreut.

Es war im Vorfeld schon viel geschrieben worden über das neue iPhone 4S. Schneller soll es sein, eine bessere Kamera verbaut haben und man kann mit dem neuen iPhone sogar sprechen.

Stimmt alles. Im Prinzip. In der Praxis merkt man davon nicht viel. So sind die Geschwindigkeitsvorteile gegenüber dem Vorgängermodell iPhone 4 eher marginal. Ok, die eine oder andere APP startet vielleicht etwas schneller. Hätten wir aber nicht die Stoppuhr angelegt, hätten wir es wahrscheinlich nicht gemerkt.

8 Megapixel Kamera

Die Kamera hat nun eine höhere Auflösung und macht Fotos mit 8 Megapixel. Schaut man sich die Beispielfotos an, wird man keine großen Unterschiede entdecken. Das iPhone bleibt halt eine Schnappschusskamera. So stimmt die Belichtungsautomatik oft nicht (Bilder zu dunkel), die Farben wirken unnatürlich und bei wenig Licht gibts viele Flecken im Bild (Bildrauschen).

Daran ändern auch das lichtstärkere Objektiv und der bessere Verwacklungsschutz des 
iPhone 4S nichts. Wer also halbwegs brauchbare Bilder machen will, kommt an einem separaten Fotoapparat nicht vorbei. Der größte Vorteil einer iPhone-Kamera ist vor allem, dass man sie automatisch immer dabei hat.

SIRI - Sage Abba - bekomme Pink

Uns will nicht so recht einleuchten, warum der neue Sprachcomputer  auf allgemeine Begeisterung in der Fachpresse gestoßen ist. SIRI ist eine nette Spielerei, mehr nicht. Grundsätzlich ist die Idee nicht schlecht, dem iPhone Befehle via Sprache zu mitzuteilen, z.B. wann ich geweckt werden will oder welchen Song ich hören will.

Doch was nützt mir das, wenn ich SIRI den Befehl "spiele Abba" mitteile, und den Song "Sober" von Pink bekomme? So geschehen im Praxistest. Und warum soll ich umständlich eine Weckzeit diktieren, wenn ich mit 2 Klicks und einem Wisch den Wecker eingestellt habe?! Schließlich ist das 
iPhone ja für seine einfache Bedienung bekannt.

Sicherlich werden einige Autofahrer SIRI zu schätzen wissen, die unterwegs viele Kontakte ohne Hände anrufen möchten. Doch diese Sprachsteuerung ist nichts Neues und gibt es auch bei den älteren 
iPhones.

Endlich: Das Antennenproblem ist gelöst

Das einzige Plus gegenüber dem iPhone 4 ist die neue Antenne des iPhone 4S. Das Smartphone verfügt jetzt nämlich über zwei Antennen, was man an zwei weiteren Einkerbungen erkennen kann. 

Das "Antenne-Gate" des alten iPhones sorgt immer wieder für eine schlechte Verbindungsqualität und Verbindungsabbrüche. Nämlich  dann, wenn die beiden Einkerbungen mit der Hand umschlossen werden. Dies geschah uns in der Praxis sehr häufig.

Wie business-on.de herausgefunden hat, lässt sich dieses Problem zwar mit Abschaltung der 3G-Funktion oder mit einem Bumper beheben, doch eine "richtige" Hardware-Lösung ist jetzt erst mit dem iPhone 4S auf den Markt gekommen.

In der Praxis konnten wir das iPhone 4S mit den Händen angreifen wie wir wollten, die Balken der Signalqualität blieben konstant. Endlich!

Das neue Betriebssystem

Mit dem neuen iPhone ist auch das neue Betriebssystem OS 5 erschienen. Vor allem die neue iCloud gefällt. So kann man Bilder, Musik und Dateien sofort mit anderen Rechnern kabellos synchronisieren. Das geschieht automatisch im Hintergrund.

Die neue Software läuft auch problemlos auf dem iPhone 4. So kann man die neue iCloud auch auf dem älteren Modell nutzen. Nur auf den Sprachcomputer SIRI muss man verzichten. 

(FN)


 


 

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