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P+S Werften

Spezialschiffe sichern Arbeit - Finanzierung der Aufträge bleibt schwierig

Die P+S Werften GmbH mit ihren Standorten in Stralsund und Wolgast verfügt derzeit über eine erfreuliche Auftragslage.

Die Konzentration auf den Bau von Spezialschiffen war richtig", sagte Wirtschaftsminister Harry Glawe am Donnerstag nach Gesprächen mit der Werftleitung in Stralsund. "Dennoch bleibt die Schiffbaufinanzierung für die Unternehmen in der maritimen Industrie problematisch."

Das Produktionsportfolio der P+S Werften GmbH mit den Standorten Stralsund und Wolgast umfasst den Bau von Container- und Spezialschiffen wie Offshore-Versorger und Kabelleger, Fährschiffen, Schiffsreparatur und Sektionsfertigung sowie den Marineschiffbau. Zum Kundenkreis gehören in- und ausländische Reeder, die Bundesmarine und Behörden.

Auf den P+S Werften sind derzeit etwa 1.800 Mitarbeiter und 150 Auszubildende beschäftigt. Bund und Land bürgen für einen Kredit für die Werften in Stralsund und Wolgast mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 326 Millionen Euro. Dieser dient der Abdeckung der Bauzeitfinanzierungsbedarfe für die vorhandenen Aufträge. Der Bürgschaftsrahmen war ein wichtiger Beitrag zur Ende 2009 eingeleiteten Umstrukturierung des Unternehmens.

"Die Auftragslage ist Ergebnis verstärkter Akquise und hochwertiger Arbeit", sagte Glawe. "Für die Finanzierung werden aber weitere Gespräche mit Kreditoren und Versicherungen erforderlich sein." Im Auftragsbuch der P+S mit Peene- und Volkswerft stehen nach Angaben des Unternehmens derzeit 21 Schiffsneubauten.

Am Standort Stralsund entstehen RoRo-Frachtschiffe, Schiffe für den Offshore-Bereich sowie Spezialschiffe für den Einsatz in der Arktis um Grönland. Die erste der zwei RoRo-Fähren für die Reederei Scandlines steht vor dem Rollout aus der Werfthalle.

Auf der Werft in Wolgast werden Aufträge zum Bau von Küstenschutzschiffen für die schwedische Marine sowie von Schiffsteilen und Sektionen für die Bundesmarine realisiert. Hier ist auch der Bau von Stahlkonstruktionen für den Offshore-Windenergiebereich vorgesehen.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus

(Redaktion)


 


 

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