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Public Relations-Branche schätzt weiblichen Führungsstil

Die Public Relations-Branche befindet sich in Sachen Geschlechtergerechtigkeit mit einem Anteil von 44 Prozent Frauen in Führungspositionen auf dem richtigen Weg.

Das versprechen die Ergebnisse der Gemeinschaftsstudie „Er Kapitän, sie Crew?“, die von GPRA, PR-Journal, PR Career Center, DPRG und der Westfälischen Hochschule in Berlin vorgestellt wurden.
An der Online-Umfrage nahmen 654 Männer und Frauen aus dem Arbeitsfeld Public Relations/Kommunikation teil, ergänzend wurden Tiefeninterviews mit Experten und Expertinnen aus dem Top-Management durchgeführt. Vor allem Führungspersonen schätzen den menschlichen, integrativen und motivierenden Führungsstil der PR-Frau, halten ihn sogar für elementar, um den Sprung ins Top-Management zu schaffen.
Und dies wird von den gut ausgebildeten Frauen - 90,3 Prozent sind Akademikerinnen – angestrebt: In der Altersgruppe zwischen 36- und 55 Jahren nimmt unter verschiedenen Prioritäten bei den Frauen die Karriere mit 14,2 Prozent den höchsten Stellenwert ein, bei den Männer sind es 6,1 Prozent. Auch fast 60 Prozent der Mütter unter den PR-Schaffenden sind ernsthaft an einer Position im Top-Management interessiert. Um diese zu erreichen, setzen die Befragten verbesserte Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf voraus.
Experten verweisen auch auf die Notwendigkeit einer verstärkten Profilierung über schwierige Aufgaben im Berufsalltag, Management-fachwissen und die aktive Forderung nach Leistungsanerkennung.
Dennoch kritisieren die Befragten auch die aktuelle Situation: In der PR führen bisher Frauen nur zahlenmäßig und als „PR-Techniker“ mit überwiegend ausführenden Tätigkeiten wie Verfassen und Verbreiten von Informationen, Organisation von Veranstaltungen, Kontaktpflege. Eine weibliche Besetzung von Top-Managementpositionen mit Verantwortung für Kommunikationspolitik, strategische Entscheidungen, Budgetplanung und -kontrolle ist noch immer die Ausnahme. Die Studie bestätigt neben dieser Tatsache weiterhin auch Einkommens-unterschiede zwischen den Geschlechtern und die vermehrte Kinderlosigkeit der Frauen.

Herausgeber der Studie:
Präsentation der Studienergebnisse am 3. Dezember in Berlin
Patricia Schiel, Studentin an der Westfälischen Hochschule, präsentierte die Ergebnisse der von ihr zusammen mit Dustin Pawlitzek verfassten Studie einem interessierten Fachpublikum im Quadriga Forum.

(Redaktion)


 


 

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