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Regionalmuseum öffnet seine Türen im Franziskanerkloster

Das Regionalmuseum Neubrandenburg öffnete nach über 800 Tagen Bauzeit seine Türen in einem der ältesten und historisch interessantesten Gebäude der Stadt - im Franziskanerkloster.

Das Regionalmuseum Neubrandenburg öffnete nach über 800 Tagen Bauzeit seine Türen in einem der ältesten und historisch interessantesten Gebäude der Stadt - im Franziskanerkloster. Zur feierlichen Eröffnung begrüßte Oberbürgermeister Dr. Paul Krüger auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann und Wirtschaftsminister Harry Glawe im neuen Domizil des Regionalmuseums. Oberbürgermeister Krüger dankte allen am Bau Beteiligten, insbesondere dem Bund, dem Land und der POMERANIA, die als Fördermittelgeber dieses Vorhaben erst ermöglicht haben.
Sanierung und Umbau des Franziskanerklosters zum neuen und bedeutenden Bestandteil der Museumsmeile kosten 4,8 Millionen Euro. Davon werden 3,3 Millionen Euro mit Städtebaufördermitteln unterstützt. Für die Herstellung der Museumsfunktion – insgesamt belaufen sich hier die Kosten auf ca. 2,1 Millionen Euro – erhält die Stadt EU-Fördermittel in Höhe von 1,8 Millionen Euro. Damit beläuft sich der gesamte Eigenanteil der Stadt Neubrandenburg für Umbau, Sanierung und Ausstellung auf ca. 1,8 Millionen Euro.
In seiner Willkommensansprache äußerte Dr. Krüger den Wunsch, dass vor allem viele Schüler, Studenten und junge Menschen die Neubrandenburger Geschichte im Regionalmuseum erleben und sich dadurch noch mehr mit ihrer Heimatstadt identifizieren.
Im Franziskanerkloster stehen nun ca. 800 m² Ausstellungsfläche über 3 Geschosse zur Verfügung. Das Kloster selbst stellt das bedeutsamste Ausstellungsstück des Museums dar. Während der Sanierungsarbeiten wurde historische Bausubstanz freigelegt und sichtbar gemacht. In der geplanten Ausstellung werden sowohl die Ausstellungsstücke als auch die Besonderheiten des Gebäudes in Szene gesetzt. Vom Erdgeschoss über das Obergeschoss bis zum Dachgeschoss erfahren Museumsbesucher mittels modernster Technik interessantes und wissenswertes über die Geschichte unserer Stadt und der Region. Interaktive Terminals, Audioguide, 3-D-Animationen und Film- und Audioinszenierungen an Stelle von konservativer Objektbeschriftung lassen den Museumsbesuch zu einem besonderen Erlebnis werden.
Im Erdgeschoss des Klosters ist dann die Dauerausstellung über die Geschichte Neubrandenburgs bis zur Reformation zu sehen, während das Obergeschoss sich dem Handwerk, Zunftleben und Wollwebern, Fritz Reuter und der Stadtgeschichte bis in die Neuzeit widmet. Im Dachgeschoss erwarten den Besucher temporäre Ausstellungen. Die erste wird sich mit dem Thema der Befreiungskriege von 1813 bis 1815 beschäftigen.
Gemeinsam mit der polnischen Stadt Stargard Szczecinski arbeitete unsere Stadt an dem deutsch-polnischen Pomerania-Projekt „Zwei Orte mit Geschichte“. Neubrandenburg und Stargard Szczecinski realisierten in diesem gemeinsamen Projekt den Umbau, die Modernisierung und den Ausbau der Bastei in Stargard Szczecinski und die Herstellung der Museumsfunktion im Neubrandenburger Franziskanerkloster und in der Bastei Stargard Szczecinski. Im Rahmen dieses Projektes entstanden zwei korrespondierende Ausstellungen in zwei historischen, denkmalgeschützten Gebäuden.
Das neue Regionalmuseum ist ab 11. September 2013 dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

(Redaktion)


 


 

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