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Rentenvorschläge der Bundesregierung sind Mogelpackung

Sozialministerin Manuela Schwesig hat die Rentenvorschläge von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen am Donnerstag scharf kritisiert.

"Das Ganze ist eine Mogelpackung und hilft in keiner Weise, wirksam Altersarmut in Deutschland zu bekämpfen", sagte Schwesig.

Die Zuschussrente wirkt nicht, da kaum jemand profitiert. Insbesondere Tausende künftige Rentner in den neuen Ländern werden mit einem solchen Modell unweigerlich in die Armut gedrängt", sagte Schwesig.

Auch bei der Erwerbsminderungsrente sind die Vorschläge halbherzig. Die Zugangskriterien, die Frau von der Leyen für die Erwerbsminderungsrente aufstellt, sind dringend verbesserungsbedürftig. Darüber hinaus dringend notwendig sind Lösungen für jene älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nur noch leichte Tätigkeiten verrichten können, vielfältigen gesundheitlichen Einschränkungen unterliegen und deshalb keinen entsprechenden Arbeitsplatz finden können.

"Die Bundesregierung steuert die Menschen in die Altersarmut und will gleichzeitig die Rentenbeiträge absenken. Das ist unverantwortlich", so Schwesig. Die Sozialministerin plädiert dagegen für einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn , zusätzlichen Verbesserungen bei der Erwerbsminderungsrente und für eine Rente nach Mindesteinkommen.

"Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss mehr haben als Grundsicherung", so Schwesig.

(Redaktion)


 


 

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